Nach Großbrand von Strohballen – Kripo geht von Brandstiftung aus

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2. Oktober 2020

Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig
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Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig

Nachdem in der Nacht von Montag auf Dienstag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen etwa 1.000 Heu- und Strohballen in Brand geraten waren, hatte die Kripo Aschaffenburg sehr rasch die ersten Ermittlungen auch hinsichtlich der Ursache des Feuers übernommen. Derzeit spricht alles für Brandstiftung, weshalb der Sachbearbeiter die Bevölkerung um Hinweise bittet.

40.000 € Sachschaden

Wie bereits berichtet, war das Feuer gegen 23.00 Uhr über Notruf bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei gemeldet worden. Zahlreiche Feuerwehrkräfte und das THW bekämpften den Brand im Altstadtweg, auch um die angrenzenden Gebäude und ein Waldstück zu schützen. Insgesamt rund 1.000 Heu- und Strohballen fielen den Flammen zum Opfer und der Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt.

Ein Jungrind fehlt

Bei dem Brand waren 25 Jungrinder entlaufen, die in den Folgetagen im Landkreis gesucht wurden (wir berichteten). Am Donnerstag wurden nach einem hilfreichen Hinweis 19 der Tiere in einem Steinbruch gesichtet und konnten mittels eines Elektrozaunes wieder eingefangen werden. Demnach fehlt aktuell noch ein Jungrind aus der Herde.

Zeugen gesucht

Die Kripo Aschaffenburg hatte noch in der Nacht die Ermittlungen von der Miltenberger Polizei übernommen. Nach derzeitigem Stand der Untersuchungen muss der Sachbearbeiter davon ausgehen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, die zur Klärung des Falles beitragen können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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