Antifa protestiert gegen die Eröffnung eines Tattoo-Studios

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Würzburg erleben

10. Oktober 2020

Antifa-Protest in der Eichhornstraße.
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Antifa-Protest in der Eichhornstraße. Foto: Christian Papay

Nach Bekanntwerden einer geplanten Protestaktion der Antifa Würzburg gegen die Eröffnung eines Tattoo-Studios befand sich die Würzburger Polizei in der Innenstadt im Einsatz. Dieser verlief friedlich und weitestgehend störungsfrei.

Protest gegen Eröffnung eines Tattoo-Studios

Nachdem die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Erkenntnisse über eine geplante Protestaktion der Antifa Würzburg am heutigen Samstag erlangt hat, befand sich diese zusammen mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz. Die Aktion richtete sich gegen die Eröffnung eines Tattoo-Studios in der Eichhornstraße, da in diesem nach Einschätzung der Antifa Würzburg eine Person mit rechtsmotiviertem Hintergrund beschäftigt ist.

120 Protestanten in der Eichhornstraße

Mit Beginn der Aktion gegen 14:00 Uhr fanden sich mehrere Personen – in der Spitze bis zu 120 – im näheren Umfeld des Geschäftes in der Eichhornstraße ein. In der Folge wurde durch einen Teilnehmer gegenüber der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eine Versammlung angemeldet. Dem Versammlungsleiter wurde für die Aktion eine Versammlungsfläche in der Eichhornstraße zugewiesen. Zudem wurden durch die Polizei die üblichen versammlungsrechtlichen Beschränkungen einschließlich der entsprechenden Hygienebestimmungen erlassen.

Keine besonderen Vorkommnisse

Die gesamte Versammlung, welche bis 15:30 Uhr andauerte, verlief störungsfrei und friedlich. Lediglich während eines Redebeitrags kam es zu einer Äußerung, durch welche sich ein Mitarbeiter des Tattoo-Studios beleidigt fühlte, woraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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