Cold Case Simone Strobel: 600.000€ Belohnung

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Würzburg erleben

15. Oktober 2020

Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig
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Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig

15 Jahre nach dem gewaltsamen Tötungsdelikt von Simone Strobel in Australien hoffen die Ermittlungsbehörden in dem nach wie vor laufenden Verfahren auf neue Hinweise. Nun lobten die australischen Behörden rund 1 Million australische Dollar für Informationen aus, die zur Verhaftung und Verurteilung der für den Tod von Simone Strobel Verantwortlichen führen*.

Weitere Infos zum Fall Simone Strobel

Leiche nahe Camping Platz gefunden

Die damals 25-Jährige war zuletzt lebend am 11. Februar 2005 auf einem Camping Platz in Lismore gesehen worden, wo sie sich mit ihren drei Begleitern aufgehalten hatte. Sechs Tage später fand man ihren Leichnam in unmittelbarer Nähe zu dem Camping Platz.

Um das Verbrechen an der damals 25-Jährigen aus dem Landkreis Würzburg aufzuklären, leiteten die australischen Behörden umfangreiche Ermittlungen ein. Auf deutscher Seite wurden diese von der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg parallel geführt.

Hinweistelefon in Deutschland

Zur Aufklärung des Falles setzen die australischen Ermittler jetzt erneut auf die Mithilfe der Bevölkerung. Für Informationen, die zur Verhaftung und Verurteilung der für den Tod von Simone Strobel Verantwortlichen führen, hat die australische Polizei eine Million australische Dollar (ca. 600.000 Euro) ausgelobt.

Für Hinweisgeber aus Deutschland wurde – neben dem Kontakttelefon in Australien – gleichfalls bei der Kripo Würzburg ein kostenfreies deutschsprachiges Hinweistelefon unter Tel. 0800-7733744 eingerichtet.

*Die Auslobung des Geldbetrages erfolgt ausschließlich durch die australische Polizei. Das PP Unterfranken und die StA Würzburg leiten die Information hierüber lediglich weiter. Dementsprechend ist jeglicher Rechtsweg im Zusammenhang mit dem PP Unterfranken und der StA Würzburg ausgeschlossen. 

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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