Wildunfall führt zu Folgeunfall mit zwei Leichtverletzten
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Würzburg erleben
18. Oktober 2020

Notarzt im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Am Samstag um 19:06 Uhr, kam es zu einem Wildunfall auf der Staatsstraße zwischen Arnstein und Gramschatz. Eine Pkw-Fahrerin war zunächst mit ihrem Fahrzeug mit einem Reh kollidiert, welches anschließend tot auf der Fahrbahn lag.
Dacia-Fahrerin stellt Fahrzeug falsch ab
Eine kurz darauf hinzukommende 30-jährige Dacia-Fahrerin, wollte das verendete Tier von der Fahrbahn ziehen. Bei Dunkelheit und unübersichtlicher Streckenführung, stellte sie ihr Fahrzeug mit Fernlicht und Warnblinker teilweise auf die Gegenfahrbahn aus Richtung Gramschatz kommend.
VW-Fahrerin verhindert Frontalzusammenstoß
Ein entgegenkommender VW mit dessen 57- jährigen Fahrer, konnte einen Frontalzusammenstoß mit dem stehenden Fahrzeug nur noch durch ein scharfes Ausweichmanöver nach rechts verhindern. Hierbei touchierte er die Fahrerseite des Dacia‘s, überfuhr anschließend einen Leitpfosten und kam im Straßengraben zum Stehen.
Minderjährige Insassen erleiden Schock
Der 5-jährige Sohn der Fahrerin und ein weiterer 15-jähriger Insasse, die beide zum Unfallzeitpunkt in dem stehenden Fahrzeug saßen, erlitten einen Schock und wurden vom Rettungsdienst behandelt. Zu weiteren Verletzten kam es glücklicherweise nicht.
Sachschaden von 15.000€
Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 15.000 Euro. Gegen die 30-jährige Dacia-Fahrerin, wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Zeugen gesucht
Kurz vor dem Unfall und danach, fuhren mehrere Unbeteiligte an der Unfallstelle vorbei, welche möglicherweise wichtige Angaben für die weiteren Ermittlungen machen können. Die Polizeiinspektion Karlstadt bittet darum, dass sich diese unter der Telefonnummer 09353/9741-0 melden.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Karlstadt.

