Polizei- und Rettungseinsatz wegen Suizidgefahr – Vollsperrung auf der A3

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20. Oktober 2020

Symbolbild Unfall. Foto: Pascal Höfig
Symbol_Autobahn_Unfall

Nach einem umfangreichen Polizeieinsatz in Buchbrunn konnten die Einsatzkräfte einen 45-Jährigen vom Dach seines Wohnhauses retten. Foto: Pascal Höfig

Am Dienstagvormittag hat ein Mann das Geländer der Haseltalbrücke überstiegen und mit einem Sprung in die Tiefe gedroht. Die Folge war ein Großeinsatz für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr. Glücklicherweise konnte die Person von ihrem Vorhaben abgehalten und in Sicherheit gebracht werden.

Nach 2 Stunden von Vorhaben abgebracht

Gegen 10.15 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung, dass eine Person auf der A3 in Richtung Nürnberg das Geländer der Haseltalbrücke überstiegen hatte. Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach waren schnell am Einsatzort. Sie nahmen Kontakt zu dem Mann auf und versuchten ihn von einem Sprung in die Tiefe abzuhalten. Zwischenzeitlich wurde auch die Beamten der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken alarmiert, die auch für derartige Einsatzlagen besonders geschult sind.

Nach etwa knapp zwei Stunden ließ sich der Mann von seinem Vorhaben abbringen. Die Polizeibeamten nahmen ihn in Gewahrsam. Er ist inzwischen in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.

60 Einsatzkräfte vor Ort

Neben mehreren Streifenbesatzungen und der Verhandlungsgruppe der Polizei befanden sich rund 60 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren, die Bergwacht sowie der Rettungsdienst mit einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Die A3 war aufgrund des Einsatzes bis kurz vor 12.00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften von der Autobahn abgeleitet.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Anmerkung der Redaktion:

Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. enn Du selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leidest oder selbst jemanden kennst, dem es nicht gut geht, kannst Du Dir bei der Telefonseelsorge unter der bundeseinheitlichen kostenlosen Rufnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder auf www.telefonseelsorge.de helfen lassen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. h3>Hilfe für Kinder, Jugendliche und Eltern:www.kinderundjugendtelefon.de und www.nummergegenkummer.de
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