„It is like it is“: Mahnmal zur Coronakrise vor dem Rathaus

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Würzburg erleben

22. Oktober 2020

111 Schaufensterpuppen wurden im Rahmen der Ausstellung "It is what it is" vor dem Rathaus aufgestellt. Foto: Lilli Müller
It ist what it is_Corona Ausstellung

111 Schaufensterpuppen wurden im Rahmen der Ausstellung "It is what it is" vor dem Rathaus aufgestellt. Foto: Lilli Müller

Am heutigen Donnerstag findet man vor dem Rathaus eine außergewöhnliche Kunstinstallation vor: 111 maskierte Schaufensterpuppen wurden als Mahnmal zur Coronakrise am Ehrenhof aufgestellt. Die Ausstellung, initiiert von einem Künstler aus Bonn, tourt durch ganz Deutschland und war unter anderem schon in großen deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart zu sehen.

Corona dominiert die Gedanken

Ein Mahnmal inspiriert von der aktuellen Coronakrise: Die Installation „It is like it is“ soll „das Unfassbare fassbar“ machen. „Schaufensterpuppen, zu Beginn des Jahres noch in den Auslagen der Geschäfte die überbordende Fülle lebensbejahender, bunter Kleidung präsentierend, stehen nun einförmig beieinander, nur noch unterscheidbar in ihrer Körpergröße und umgeben von einer Aura der Hoffnungslosigkeit.“, so eine Presseinformation des Künstlers Dennis Josef Meseg.

Damit soll ausgedrückt werden, dass Corona die Gedanken aller Menschen dominiert – niemand kommt heutzutage am Thema Corona vorbei. Das rotweiße Flatterband, in das die Mannequins eingewickelt sind, soll hierbei die unüberwindbare Trennung dokumentieren, die die Einschränkungen im alltäglichen Leben mit sich bringt. „Eine vertraute Gemeinschaft wird aufgelöst in eine Herde aus Individuen, alle separiert, und ein jeder sich sehnend nach vertrauter Nähe“, heißt es weiter.

111 Schaufensterpuppen wurden im Rahmen der Ausstellung "It is what it is" vor dem Rathaus aufgestellt. Foto: Lilli Müller

111 Schaufensterpuppen wurden im Rahmen der Ausstellung „It is what it is“ vor dem Rathaus aufgestellt. Foto: Lilli Müller

Für mehr Achtsamkeit

Eine Installation, die zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung mahnen soll. „Mehr Achtsamkeit und Wertschätzung sich selber, seiner Umwelt und seinen Mitmenschen, Familie und Freunden gegenüber. Wir sollten nichts als selbstverständlich nehmen, wahrnehmen wie wertvoll alles um uns herum ist und bedenken, wie schnell sich Alles um uns herum verändern kann.“, so der Künstler.

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