Neue Radverkehrsanlage am John-F.-Kennedy-Ring
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Katharina Kraus
26. Oktober 2020

Am John-F-Kennedy-Ring wurde in Schweinfurt erstmals ein sogenannter „ARAS“ eingerichtet. Die Abkürzung steht für „Aufgeweiteter Radaufstellstreifen“. Foto: Fritz Hebert
Im Zuge von Straßenerneuerungsmaßnahmen am John-F.-Kennedy-Ring wurden an der Kreuzung Wirsing-/Danzigstraße auch einige Verbesserungen für den Radverkehr geschaffen, so eine Mitteilung der Stadt Schweinfurt. Die Maßnahme ist eine von mehreren Punkten im Maßnahmenprogramm 2020/21, das der Stadtrat im Zuge des Radverkehrskonzeptes verabschiedet hat.
„Aufgeweiteter Radaufstellstreifen“
Erstmals wurde in Schweinfurt ein sogenannter „ARAS“ eingerichtet. Die Abkürzung steht für „Aufgeweiteter Radaufstellstreifen“. Er ermöglicht es Fahrradfahrern, sich bei Rot an der Ampel vor dem Kfz-Verkehr aufzustellen, um gut gesehen zu werden und als erste die Kreuzung passieren zu können. Der John-F.-Kennedy-Ring kann so künftig direkt mit dem Rad überquert werden. Besonders Linksabbiegern erspart das einen Umwege und damit auch Zeit.
Geänderte Verkehrsführung und Barrierefreiheit
Um ausreichend Platz für die neuen Radverkehrsanlagen schaffen zu können, wurde die Bushaltestelle verlegt und eine Verkehrsinsel versetzt. Der Kfz-Verkehr kann in der Danzigstraße nur noch auf einer Spur geradeaus fahren und in der Wirsingstraße einspurig links abbiegen. Die Verkehrsführung wird dadurch eindeutiger, bleibt aber dennoch leistungsfähig. Die Übergänge zwischen den Radwegen im Seitenraum und den Fahrradschutzstreifen wurden sicherer und bequemer gemacht.
Aber auch für Buskunden mit Handicap bringt der Kreuzungsumbau Vorteile. Die Bushaltestelle in der Wirsingstraße wurde beidseitig barrierefrei ausgebaut.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.

