Vermeintlicher Messerstecher im ICE Richtung Würzburg

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Katharina Kraus

2. November 2020

Bahnfahren. Foto: Pascal Höfig
ZugICESymbolbild

Bahnfahren. Foto: Pascal Höfig

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am vergangenen Samstag (31.10.2020) wegen eines vermeintlichen Messerstechers in einem ICE, der daraufhin unplanmäßig am Bahnhof in Iphofen halten musste. Ein Kampfsportler hatte im Zug seine Einhandmessers geschliffen und damit die Reisenden verunsichert.

Schnelle Entwarnung

Am Samstag, den 31.10.2020, informierte eine Zugbegleiterin die Bundespolizei Würzburg gegen 11:15 Uhr über einen möglichen Messerstecher in einem ICE der von Nürnberg in Richtung Würzburg unterwegs war. Daraufhin näherten sich mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei dem Bahnhof in Iphofen, wo der Zug außerplanmäßig seine Fahrt stoppte. Es konnte relativ schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich bei dem vermeintlichen Messerstecher um den Leiter einer Kampfsportschule aus Norddeutschland handelte.

Messer am Sitzplatz geschliffen

Der 49-Jährige schliff aus Langeweile seine Einhandmesser an seinem Sitzplatz. Dieses und weitere Übungsmesser, die der Mann mit sich führte, wurden vor Ort sichergestellt. Die Aufregung im Zug erhöhte sich anschließend noch einmal, als der Mann einen Krampfanfall erlitt und durch den Rettungsdienst am Bahnhof in Iphofen versorgt werden musste. Nach kurzer Behandlungsdauer konnte er seine Reise in einem Regionalzug fortsetzen. Ihn erwartet neben einer verspäteten Ankunft an seinem Zielbahnhof noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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