Schwerer Verkehrsunfall: Auf Stauende aufgefahren
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Katharina Kraus
16. Dezember 2020

Autobahnpolizei im Einsatz. Symbolfoto: Pascal Höfig
Gestern Nachmittag ereignete sich erneut ein Auffahrunfall auf der A 3. Ein Fahrzeug fuhr auf ein Stauende, das sich auf Höhe Eisingen in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte. Dabei wurde ein Wohnmobil von einem Mercedes auf einen Sattelzug geschoben. Die beiden Insassen wurden dabei eingeklemmt und schwer verletzt.
Stauende übersehen – zwei Schwerverletzte
Gegen 18.00 Uhr fuhr der 47-jährige Mercedesfahrer mit seinem Anhänger auf der A 3 in Richtung Nürnberg. Auf Höhe der Gemeinde Eisingen übersah er das Stauende, das sich in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte. Er fuhr auf ein stehendes Wohnmobil auf und schob dieses auf einen Silozug beladen mit Seife. Die beiden 30- und 31-jährigen Insassen des Wohnmobils wurden dabei eingeklemmt und mussten von Rettungskräften befreit werden. Sie wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.
70.000 Euro Sachschaden
Der Anhänger des Mercedes wurde bei dem Zusammenstoß abgerissen und schleuderte zum Glück nach rechts auf den Grünstreifen. Der Lkw-Fahrer und der Mercedes-Fahrer blieben zum Glück unverletzt. Es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von über 70.000 EUR.
Längere Vollsperrung
Die gesamte Fahrbahn musste bis ca. 21.30 Uhr komplett gesperrt werden. Neben der Berufsfeuerwehr Würzburg waren noch Wehren aus Hettstadt, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn, Helmstadt und Kist mit insgesamt 68 Rettungskräften vor Ort.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

