Prospektverteilung in Würzburg auch in Zeiten der Digitalisierung effektiv

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Würzburg erleben

21. Dezember 2020

Fahrrad. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Fahrrad. Symbolfoto: Pascal Höfig

Das Onlinemarketing nimmt in der Werbung eine zunehmend größere Rolle ein. Das heißt aber nicht, dass alle klassischen Marketingformen an Bedeutung verlieren. Die Entwicklung in den unterschiedlichen Bereichen differiert: Während die Werbeetats für Zeitungsannoncen deutlich sinken, bleiben die Ausgaben für die Haushaltswerbung wie für die Prospektverteilung konstant hoch.

Aufmerksamkeit erregen: Prospekte & Co. weiterhin ein probates Mittel

Bei Werbung kommt es entscheidend darauf an, ob die Empfänger diese wahrnehmen und inwieweit die Chance auf Umsätze besteht. Im Vergleich mit anderen Werbemitteln schneidet Haushaltswerbung bei beiden Aspekten ausgezeichnet ab. Die Adressaten entnehmen Prospekte, Handzettel, Warenproben und ähnliches persönlich ihrem Briefkasten, die Aufmerksamkeit ist damit garantiert. Zugleich existiert eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie zumindest einen kurzen Blick darauf werfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Werbesendungen in der Regel von örtlichen Unternehmen wie Einzelhandelsgeschäften stammen. Die Empfänger haben einen gewissen Bezug zu diesen Firmen, sie kaufen dort zum Beispiel gelegentlich ein. Auch das steigert das Interesse an Prospekten und weiteren Werbemitteln.

„Keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten: ein Hindernis?

Bei vielen Unternehmern, die den Nutzen einer Prospektverteilung abwägen, gibt es einen Vorbehalt: Sie denken an die vielfältigen Diskussionen über „Keine-Werbung“ Aufkleber. Jüngst hat die Deutsche Umwelthilfe Verschärfungen gefordert. Einige haben angesichts der Berichterstattung und dem Blick auf Briefkästen im persönlichen Umfeld den Eindruck, dass mittlerweile zahlreiche Haushalte den Einwurf von Werbesendungen untersagen. Diese Annahme täuscht: Deutschlandweit hatten 2019 laut Statistiken nur 18,7 Prozent der Haushalte ihren Briefkasten mit einem entsprechenden Hinweis versehen, die große Mehrheit von 81,7 Prozent gestattet Werbemittel.

Konkret bedeutet dies, dass Werbesendungen weiterhin die Mehrzahl der Haushalte erreichen. Der Anteil von Haushalten, die den Einwurf verbieten, ist in den letzten Jahren nur minimal gestiegen. Trotz Einwände einiger Umweltverbände brauchen Werbetreibende kein schlechtes Gewissen haben: Die Verteilung erfolgt per Fuß oder Fahrrad, das ist umweltfreundlich. Drucken Unternehmer ihre Werbung auf nachhaltigem Papier, sieht die Umweltbilanz ansprechend aus.

Geomarketing: Prospektverteilung mit geringen Streuverlusten

Wichtig ist, dass Werbetreibende ihre Werbemittel gezielt verteilen lassen. Etablierte Spezialisten für Geomarketing leisten bei der Auswahl der optimalen Verteilungsgebiete wertvolle Hilfe. Im ersten Schritt identifizieren die Experten sämtliche Stadtteile von Würzburg sowie Umlandgemeinden, die zum Einzugsgebiet des jeweiligen Unternehmens gehören. Hierbei prüfen sie auch die Konkurrenzsituation in diesen Gebieten.

Zusätzlich greifen Dienstleister für Geomarketing auf vielfältige Datenbanken zurück, dazu gehören öffentliche Statistiken, die Datenbank des Auftraggebers und weitere Wirtschaftsdatenbanken. Alle diese Daten erlauben in Würzburg und in der Region eine detaillierte Zielgruppenanalyse. Die Profis begutachten unter anderem folgende Aspekte:

  • Wie setzt sich das Gebiet bei Merkmalen wie Alter zusammen?
  • Wie hoch ist die Kaufkraft in dieser Region?
  • Sind bestimmte Gruppen wie Studierende überrepräsentiert?
  • Gibt es Auffälligkeiten wie zahlreiche Einfamilienhäuser?

Mit diesen Daten können Spezialisten für Geomarketing Prospektverteilungen exakt und effizient planen. Ein einfaches Beispiel macht das deutlich: Ein Anbieter für Gartengeräte sollte seine Prospekte in Gebieten mit vielen Einfamilienhäusern verteilen, in Stadtteilen mit zahlreichen Hochhäusern verfehlt er seine Zielgruppe. Die Kaufkraft ist ebenfalls ein relevanter Faktor. Verkäufer von Luxusuhren richten sich an eine andere Klientel als 1-Euro-Shops. Die ausgefeilten Methoden des Geomarketings versetzen Werbetreibende in die Lage, die Streuverluste zu reduzieren.

Corona-Krise als Chance: Unterstützung lokaler Geschäfte mit Prospektverteilung

Für viele örtlich verwurzelte Unternehmen in der kreisfreien Stadt Würzburg und der Region ist die Corona-Krise ein Schlag. Das gilt insbesondere für den Einzelhandel, die Gastronomie und weitere Dienstleistungsbranchen wie Friseursalons und Kosmetikstudios. Aus der Krise erwächst aber auch eine Chance. Es gibt inzwischen zahlreiche Initiativen, welche die örtliche Wirtschaft unterstützen. Dieser Trend ließ sich schon beim ersten Lockdown im Frühjahr beobachten, nun bei den erneut strengen Corona-Beschränkungen kurz vor Weihnachten verstärkt er sich wieder.

Viele Kunden erkennen in der Corona-Krise, welche Vorteile der lokale Einzelhandel und andere örtlichen Angebote im Vergleich zum Onlineshopping bieten. Kluge Unternehmen nutzen diese Entwicklung zu ihren Gunsten aus und investieren künftig verstärkt in lokale Werbeaktionen wie Prospektverteilungen. Damit stärken sie die Beziehungen zu ihren Stammkunden und potenziellen Neukunden. Klassische Haushaltswerbung ist dafür ein wirksames und zugleich preiswertes Werbemittel.

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