Gemünden: Verdächte Person mit Pistole nur erfunden
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Katharina Kraus
5. Januar 2021

Ein Polizeibeamter. Symbolfoto: Pascal Höfig
Wie bereits berichtet, kam es am Montagabend zu einem größeren Polizeieinsatz auf dem Schulgelände in Gemünden. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet, so die Polizei. Es stellte sich heraus, dass der Zeuge, der angeblich eine verdächtige Person beobachtet hatte, die Geschichte nur erfunden hatte.
Der Mann hatte sich der Polizei offenbart, dass seine Mitteilung hinsichtlich der von ihm festgestellten Person mit Pistole frei erfunden war. Die Gründe für diese Lüge sind derzeit noch unklar, so berichtet die Polizei Unterfranken.
Strafverfahren eingeleitet
Gegen den Mann wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Das Strafgesetzbuch sehe hier eine Strafandrohung von einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor, heißt es. Darüber hinaus werde geprüft, inwiefern dem Verursacher die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden können.
Nachdem sich vor Ort neben zahlreichen Einsatzkräften der Polizei auch örtliche freiwillige Feuerwehren und der Rettungsdienst befunden hatten, dürfte die Summe gewiss im fünfstelligen Bereich liegen, so die Polizei Unterfranken.

