Jugendliche finden Handgranate im Wald
Anzeige
Katharina Kraus
11. März 2021

Handgranate im Wald gefunden. Foto: Polizei
Erhebliches Glück hatten am Mittwochnachmittag zwei 14-Jährige, welche mit einem Metalldetektor im Wald bei Erlenbach unterwegs waren. Sie fanden eine Handgranate. Obwohl sich der Sicherungsstift der Granate beim Ausgraben gelockert hat und abgebrochen ist, detonierte diese nicht. Das Polizeipräsidium Unterfranken weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Gefahren von Fundmunition hin!
Handgranate im Wald gefunden
Gegen 17:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums die Mitteilung eines Familienvaters ein, dass sein 14-jähriger Sohn zusammen mit einem Bekannten eine vermeintliche Handgranate aufgefunden habe. Nach Eintreffen einer Streife der Polizeiinspektion Obernburg zeigten die beiden Jugendlichen den Beamten den Fundort in einem Waldstück in der Verlängerung der Jahnstraße.
Große Gefahr
Nachdem für die eingesetzten Beamten nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, ob es sich um eine echte Handgranate handelt und beim Ausgraben der Sicherungsstift abgebrochen ist, wurde der Bereich um den Fundort weiträumig abgesperrt. Nach Rücksprache mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) war davon auszugehen, dass es sich um eine echte Handgranate handelt, von der eine große Gefahr ausgeht.
Kontrollierte Sprengung
Bis zum Eintreffen der Spezialisten des BLKA verblieb eine Streife der Obernburger Polizei vor Ort. Gegen 23:15 Uhr erfolgte schließlich die kontrollierte Sprengung der Handgranate und noch weiterer vor Ort aufgefundener Munition. Es stellte sich heraus, dass die beiden Jugendlichen erhebliches Glück hatten, dass die britische Mills-Handgranate nicht detoniert ist.
Hinweise der Polizei
Das Polizeipräsidium Unterfranken weist beim Auffinden von gefährlichen Gegenständen ausdrücklich daraufhin:
- Polizeinotruf 110 verständigen und den Gegenstand an Ort und Stelle belassen!
- Den Gegenstand nach Möglichkeit nicht berühren und bewegen!
- Auch Kinder darüber informieren!
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

