Statt Mobiltelefone Steine für 900 Euro erhalten
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Katharina Kraus
19. März 2021

Symbolfoto Smartphones. Foto: Dominik Ziegler
Am Donnerstag, gegen 14.15 Uhr, gingen zwei 24- und 28-jährige Männer zwei Trickbetrügern in der Johannisgasse in Schweinfurt auf den Leim.
Mobiltelefone angeboten
Zwei bisher unbekannte Betrüger boten den beiden arglosen Männern hochwertige neue Mobiltelefone zum Sonderpreis von 900 Euro an. Hierzu händigten sie die Modelle aus. Als die Geschädigten sich zu dem Kauf entschlossen und das Geld ausgehändigt worden war, erhielten sie eine Tasche in denen sich die zuvor ausgehändigten Mobiltelefone befunden haben.
Beutel mit Steinen übergeben
Beim Auspacken bemerkten sie dann, dass in dem Beutel nur Steine und keine Ware waren. Die beiden Betrüger hatten einen gleich aussehenden Beutel übergeben und verschwanden mit der Ware und den 900 Euro der Geschädigten. Die beiden Tatverdächtigen waren zirka 20 und 35 Jahre alt und um die 170 cm groß, beide Sprachen gebrochen Deutsch mit albanischem Akzent.
Rentner um 200 Euro betrogen
Ein weiterer Betrugsfall ereignete sich in Euerbach im Landkreis Schweinfurt. Am Donnerstag, gegen 13.30 Uhr, wurde ein 89-jähriger Rentner in der Sudetenstraße um 200 Euro betrogen.
Geld von Rentner gefordert
Nach ersten Erkenntnissen klingelte eine zirka 30-jährige Frau an seiner Haustüre die behauptete, dass ihr Vater verstorben sei und sie Geld benötigen würde, um nach Hause zu kommen. Der gutgläubige hilfsbereite Rentner händigte daraufhin 200 Euro aus. Weiterhin bot er an, dass er noch mehr Geld holen könnte und ging zu seiner Hausbank.
Nachbar kann einschreiten
Ein aufmerksamer Nachbar konnte die Situation wahrnehmen und schritt ein. So konnte zumindest eine weitere Geldübergabe verhindert werden. Die Tatverdächtige flüchtete sofort als sie merkte dass der Zeuge einschritt.
Sie war um die 30 Jahre alt, 165 cm groß und hatte eine untersetzte Figur. Sie sprach gebrochen Deutsch mit slawischem Akzent, hatte lange zum Zopf gebundene Haare und trug dunkle Kleidung. Im Rahmen einer sofort durchgeführten Tatortbereichsfahndung konnte sie jedoch nicht mehr angetroffen werden.
Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

