Streit zwischen Autofahrern endet in körperlicher Auseinandersetzung
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Katharina Kraus
22. April 2021

Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Am Mittwoch gegen 20.30 Uhr kam es nach bisherigen Erkenntnissen zwischen einem 30-jährigen BMW-Fahrer und einem 51-jährigen Fiat-Fahrer Am Oberndorfer Weiher in Schweinfurt zunächst zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Hierbei soll der BMW-Fahrer seinen späteren Kontrahenten absichtlich ausgebremst haben, nachdem er diesen überholt hatte. Grund hierfür scheint gewesen zu sein, dass dieser trotz freier Strecke extrem langsam fuhr und während der Fahrt telefonierte.
Verbales Wortgefecht endet mit Schlägen
Nachdem beide Fahrer an einer Kreuzung mit Rotlicht verkehrsbedingt halten mussten, stellte der Fahrer des Fiats sein Gegenüber zur Rede. Zunächst kam es zu einem verbalen Wortgefecht, welches letztendlich in einer körperlichen Auseinandersetzung ausartete.
Beide Personen klagten im Anschluss über leichte Verletzungen die durch Kopfnüsse und Schläge des jeweiligen Kontrahenten verursacht wurden. Wer für die Entgleisung verantwortlich gemacht werden kann, ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.
Ein Autofahrer deutlich alkoholisiert
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme konnte bei dem BMW-Fahrer deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille. Deswegen wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Beide Beschuldigte müssen sich nun strafrechtlich für ihr Verhalten verantworten.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

