Werkstattbrand: Feuerwehr verhindert größeren Schaden

Anzeige

Katharina Kraus

27. April 2021

Rund 100 Einsatzkräfte waren bei einem Brand in Gaubüttelbrunn im Einsatz. Foto: Björn Jungbauer, Gemeinde Kirchheim
Brand_Gaubuettelbrunn_Feuerwehr

Rund 100 Einsatzkräfte waren bei einem Brand in Gaubüttelbrunn im Einsatz. Foto: Björn Jungbauer, Gemeinde Kirchheim

Zu einem Werkstattbrand eilten am frühen Montagabend zahlreiche Freiwillige Feuerwehren und Rettungskräfte an den Ortsrand von Gaubüttelbrunn. Eine große dunkle Rauchwolke wies schon von weitem den Weg zum Brand. Kurz vor halb sieben hatten mehrere Personen an der Werkstatthalle einer Firma dichten schwarzen Rauch entdeckt und verständigten die Einsatzkräfte.

Offenes Feuer in Werkstatthalle

Aufgrund des bestätigten Feuers, der Einsatzmeldung und der Örtlichkeit wurde von der integrierten Leitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus dem Landkreis Würzburg und dem benachbarten Main-Tauber-Kreis in die Hauptstraße nach Gaubüttelbrunn beordert. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute aus Gaubüttelbrunn stellten diese offenes Feuer im Bereich der Halle fest, welches drohte sich auf das Dach und die gesamte Halle auszubreiten.

Einsatzkräfte brachten Feuer schnell unter Kontrolle

„Wir haben daher sofort einen Löschangriff von außen begonnen, dank unseres Tanks im Löschfahrzeug mit 1.200 Liter Wasser verging vom Eintreffen bis zur effektiven Brandbekämpfung nur sehr wenig Zeit“, so der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gaubüttelbrunn, Martin Engert. Zwei Trupps waren dabei sofort mit schwerem Atemschutz und der Wärmebildkamera im Einsatz, da durch den Brand die Halle sehr stark verraucht war und die Sicht gegen Null ging. Durch die nachrückenden zahlreichen Kräfte konnte dann eine Löschwasserversorgung aus dem Ort aufgebaut, der Löschangriff von innen wie außen und von mehreren Seiten sehr schnell intensiviert werden. Nach kurzer Zeit hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle und konnten somit ein Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Gebäude und den Anbau verhindern.

Besondere Herausforderung: Öle und Gasflaschen

Besondere Herausforderungen stellten für die Einsatzkräfte die in der Halle gelagerten Betriebsstoffe wie Öle und verschiedenste Gasflaschen dar. Über die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ochsenfurt wurde im Zuge der Nachlöscharbeiten dann das Dach samt der dortigen Photovoltaikanlage kontrolliert. Seitens der Gemeinde Kirchheim befand sich 1. Bürgermeister Björn Jungbauer am Brandort und dankte den Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Hilfe. „Es hat sich mal wieder gezeigt, wie schlagkräftig die ehrenamtlichen Einsatzkräfte agieren können und wie wichtig eine gute Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren ist, um noch größere Schäden im Unglücksfall zu vermeiden“ so Jungbauer.

Keine Verletzten, Kripo ermittelt

Die Kriminalpolizei Würzburg hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass das Feuer bei Schweiß- und Schleifarbeiten entstanden war. Die Gesamtschadenshöhe könnte nach ersten Schätzungen im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen, verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand.

Feuerwehr im Einsatz bei einem Brand in Gaubüttelbrunn. Foto: Björn Jungbauer, Gemeinde Kirchheim

Feuerwehr im Einsatz bei einem Brand in Gaubüttelbrunn. Foto: Björn Jungbauer, Gemeinde Kirchheim

Rund 100 Ehrenamtliche im Einsatz

Im Einsatz waren rund 100 ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Allersheim, Euerhausen, Gaubüttelbrunn, Giebelstadt, Kirchheim, Oberwittighausen, Ochsenfurt, Rottendorf (Einsatzleitwagen) und Sulzdorf, vonseiten der Landkreisführung Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, Kreisbandinspektor Heiko Drexel und Kreisbandmeister Jürgen Fuß.

Seitens des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen, die Bereitschaft Giebelstadt, ein Einsatzleiter und der Rettungshubschrauber Christoph 18 eingesetzt, die Polizeiinspektion Würzburg-Land war mit mehreren Streifen am Brandort und übernahm die Ermittlungen. Auch der Wasserwart der Gemeinde Kirchheim war vor Ort, da anfangs unklar war, ob zusätzliche Wassermengen vom Übergabeschacht der Fernwasserversorgung zur Sicherstellung des Löschwassers bereitgestellt werden müssen.

Artikel beruht auf einer Presseinformation der Gemeinde Kirchheim. 

Banner2
Topmobile2