Nach Feier in ehemaliger Kaserne: Junger Mann verstorben
Anzeige
Katharina Kraus
5. Mai 2021

Symbolfoto Tod. Foto: Pascal Höfig
Nach der Feier in einem ehemaligen Kasernengebäude in Mellrichstadt, bei der drei Personen offenbar durch das Einatmen von Kohlenmonoxid verletzt worden waren, ist ein 22-Jähriger im Krankenhaus verstorben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet alles darauf hin, dass der Betrieb eines Stromaggregats im Inneren des Gebäudes die erhöhten CO-Werte verursacht hatte.
Giftiges Kohlenmonoxid eingeatmet
Wie bereits vom Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, war es nach einer Feier am vergangenen Samstagmorgen zu einem Rettungseinsatz in einem ehemaligen Kompaniegebäude am Wiesentalgraben gekommen. Zwei Männer und eine Frau hatten offenbar giftiges Kohlenmonoxid eingeatmet, woraufhin sie zum Teil schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Am Dienstag erreichte die Polizei nun die Mitteilung, dass ein Verletzter im Alter von 22 Jahren im Krankenhaus verstorben ist. Die anderen beiden, ein 24-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau, konnten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Stromaggregat vermutlich Ursache
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Schweinfurt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt durchgeführt werden, deutet alles darauf hin, dass ein Stromaggregat ursächlich war, das im Gebäudeinneren betrieben wurde. Zudem gehen die Ermittler davon aus, dass an der Feier in der Nacht zum Maifeiertag insgesamt mehr als zehn Personen teilgenommen hatten.
Obduktion angeordnet
Die genauen Abläufe in Zusammenhang mit dem Unglücksfall sind Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen. Um die genaue Todesursache feststellen zu können, hat die Staatsanwaltschaft Schweinfurt inzwischen die Obduktion des Leichnams angeordnet.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

