Warum das Boot aus dem Alten Hafen verschwunden ist

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Manuel Scholze

5. Mai 2021

Der Lageplatz vom Boot im Alten Hafen. Foto: Nik Zimmermann
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Der Lageplatz vom Boot im Alten Hafen. Foto: Nik Zimmermann

Am vergangenen Wochenende wurde der schwimmende Club im Alten Hafen in Würzburg zunächst immer kleiner und kleiner. Die einzelnen Decks des Boots sind abgebaut worden. Zurück blieb am Sonntag nur der Kahn, ganz ohne Diskothek. Am Montag war dann alles verschwunden. Jetzt klafft am Liegeplatz eine Lücke, die vor allem für vorbeifahrende Autofahrer und Fußgänger ungewöhnlich wirkt.

Das Boot wird hübsch gemacht

Thomas Geiling ist Techniker des Clubs und kann das Verschwinden des Kutters erklären: „Wir fahren gerade in die Werft und machen alles wieder richtig hübsch. Auch der Unterboden wird gemacht. Denn ab und zu muss man so ein Gerät außer Wasser nehmen.“

In der Coronakrise bleibt dafür genug Zeit: „Sonst müssen Reparaturarbeiten meisten ins drei Tagen passieren, da kriegt man aber nicht so viel gebacken.“ Deshalb wird die Feierflaute nun genutzt, um den Kahn auf den technischen Stand zu bringen. Dazu gehört auch die Wartung der Klimaanlage, zudem wird auch an der Licht- und Tontechnik gefeilt.

Das "Boot" am Main in der Veitshöchheimer Straße. Foto: Pascal Höfig

Das „Boot“ am Main in der Veitshöchheimer Straße. Foto: Pascal Höfig

In spätestens 4 Wochen zurück

Um in die Werft nach Erlenbach am Main zu kommen, mussten erst einmal alle Decks abgebaut werden. „Sonst kommen wir nicht unter den Brücken durch, da wäre relativ schnell in Erlabrunn Schluss gewesen“, sagt Thomas Geiling.

In spätestens einem Monat soll der Club, der erst vor wenigen Tagen 25 Jahre alt wurde, dann wieder zurückkehren. In frischem Gewand und mit großer Lust, nach dem Lockdown-Ende endlich unter Volldampf durchzustarten.

Artikel erschien zuerst auf mainding.de.

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