Motorboot in Schleuse gekentert
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Würzburg erleben
9. Mai 2021

Motorboot. Symbolfoto: Pascal Höfig
Das Motorboot eines 52-Jährigen ist am Samstagnachmittag in der Heubacher Schleuse bei Miltenberg gekentert. Der Bootsführer konnte sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Die Schifffahrt auf dem Main war bis in die Abendstunden gesperrt. Die Wasserschutzpolizei Aschaffenburg ermittelt.
Bootsführer unverletzt
Gegen 14:30 Uhr war der 52-Jährige mit dem Motorboot in der Schleuse Heubach und wollte zu Berg schleusen. Nach Beginn des Schleusungsvorgangs zogen sich wohl aus Unachtsamkeit die Leinen zum Festmachen zu. Dem 52-Jährigen gelang es in der Folge nicht mehr, diese zu lösen. So lief das offene Motorboot schließlich mit Wasser voll und sank. Der Bootsführer begab sich über eine Leiter an der Schleusenmauer in Sicherheit und blieb unverletzt.
Aufwändige Bergungsarbeiten
Neben der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei war bei der sich anschließenden Bergung die örtliche Feuerwehr aus Kleinheubach mit elf Einsatzkräften, die Wasserwacht mit zwölf und zwei Tauchern im Einsatz. Auch das Wasserstraßen und Schifffahrtsamt war beteiligt. Gegen 19.45 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen beendet. Betriebsstoffe waren glücklicherweise nicht ausgetreten und die Schifffahrt auf dem Main wurde wieder freigegeben.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

