Das sollte man beim Matratzenkauf beachten!

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14. Juni 2021

Wie gerädert aufwachen, obwohl man scheinbar die ganze Nacht geschlafen hat? Der untere Rücken schmerzt unangenehm? Schuld ist in vielen Fällen die falsche Matratze. Nicht umsonst werden Matratzen in verschiedenen Härtegraden angeboten. Je schwerer man ist, desto härter sollte die Schlafunterlage sein. Deshalb muss man auf einige Dinge achten, wenn man einen gesunden Schlaf erreichen will.

Rückenschmerzen und wie sie entstehen

In den meisten Fällen haben Rückenbeschwerden keine organische Ursache, sondern sind einfach auf eine falsche Liegeposition zurückzuführen. Dabei sollten die von den Herstellern empfohlenen Härtegrade nur eine Empfehlung sein. Für eine 50 Kilogramm schwere Frau wird Härtegrad 1 empfohlen. Wer allerdings lieber auf einer harten Unterlage schläft, wird diesen Härtegrad als viel zu weich empfinden. Vor dem Kauf einer neuen Matratze sollte man diese also auf jeden Fall einige Tage probeliegen. Grundsätzlich wird empfohlen, bei Rückenschmerzen lieber etwas härter zu liegen. Zwar fühlt sich eine weiche Matratze zunächst angenehmer an, auf Dauer bietet sie der Wirbelsäule aber keine ausreichende Stützfunktion. Unser Körper sucht sich im Schlaf automatisch die Schlafposition, in der er sich am wohlsten fühlt. Das ist allerdings nicht möglich, wenn die Unterlage zu weich ist und der Körper zu tief einsinkt.

Man sollte die Matratze regelmäßig auswechseln. Auch bei einem sehr hochwertigen Modell ist es spätestens nach zehn Jahren Zeit für eine neue Unterlage. Bei Möbel-Eins findet man zum Beispiel eine riesige Auswahl an Schlafgelegenheiten. Hier kann man sich von der Vielfalt inspirieren lassen.

Was tut man trotz guter Matratze bei Rückenschmerzen?

Leidet man trotz einer guten Matratze an Rückenschmerzen, gilt es zunächst, die richtige Schlafposition zu finden. Wer Rückenprobleme hat, vermeidet die Bauchlage am besten. Sie belastet die Wirbelsäule speziell im Nackenbereich zu stark. Auch ist die Gefahr groß, dass sich im Schlaf ein Hohlkreuz bildet. Wer bereits an Rückenschmerzen leidet, sollte ExpertInnen zufolge am besten in Rückenlage schlafen. So wird das Körpergewicht am besten verteilt. Auch die Seitenlage hat sich bei Rückenproblemen bewährt. Am besten begibt man sich in die sogenannte Embryonallage: Hierbei legt man sich auf die Seite und zieht die Knie an den Körper heran. So wird man schnell merken, dass die Wirbelsäule augenblicklich entlastet wird.

Weitere Tipps für einen gesunden Schlaf

Studien belegen: Jeder dritte Deutsche leidet mindestens einmal im Monat an Rückenschmerzen. Sie haben sich längst zur Volkskrankheit Nummer Eins entwickelt und sind der häufigste Grund für Krankschreibungen. Nicht nur der Alltag wird durch die Beschwerden stark eingeschränkt, sondern auch die Schlafqualität. Etwa 30 Prozent aller Betroffenen können aufgrund der Rückenschmerzen nur schlecht einschlafen oder wachen in der Nacht aufgrund der Schmerzen auf. Grund genug also, etwas dagegen zu tun.

Ein erholsamer Schlaf ist nicht nur für unsere Rückengesundheit wichtig. Laut einer Studie ist erwiesen, dass schlechter Schlaf sogar Herz-/Kreislauferkrankungen begünstigen kann. Dabei ist guter Schlaf nicht unbedingt eine Frage der Schlafdauer. Manch einer kommt mit vier Stunden Schlaf aus und fühlt sich am nächsten Morgen topfit. ExpertInnen raten jedoch zu einer durchschnittlichen Schlafdauer zwischen sieben und acht Stunden. Mit folgenden weiteren Tipps kann man die Qualität des Schlafs positiv beeinflussen und damit einer Vielzahl an Krankheiten vorbeugen:

  • Richtige Raumtemperatur: Im Schlafzimmer sollte die Temperatur nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen.
  • Ausreichend Lüften: Am besten lüftet man einmal komplett vor dem Schlafengehen und sorgt so für ausreichend Sauerstoff.
  • Keine Genussmittel: Man sollte direkt vor dem Schlafengehen auf Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten verzichten.
  • Bewegung: Bewegung hilft beim Einschlafen. Starke körperliche Belastungen sollten aber nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen erfolgen.

Eine Schlafstudie hat zudem gezeigt, dass man am Abend besser auf Smartphone, Tablet und Co. verzichten sollte. Stattdessen sollte man ein Buch lesen und so zur Ruhe kommen. Dadurch kann man deutlich besser einschlafen und die Rückenbeschwerden werden schon bald der Vergangenheit angehören.

Übungen für einen gesunden Rücken

Nicht nur eine rückenfreundliche Schlafposition beugt Rückenbeschwerden vor. Wer den ganzen Tag am Computer sitzt, kann ein Lied davon singen: Am Abend ist die Rückenmuskulatur unangenehm verspannt und Rückenschmerzen sind die Folge. Der Grund ist die starre und unnatürliche Haltung, die man vor dem Computer einnimmt. Man sollte daher die Haltungen für eine bessere Rückengesundheit häufiger abwechseln. Am besten steht man regelmäßig auf. Achten sollte man außerdem auf einen ergonomischen Bürostuhl, der, wenn möglich mit einer Lordosestütze ausgestattet ist. So kann man Beschwerden im unteren Bereich des Rückens vorbeugen. Oberkörper und Beine befinden sich bestenfalls in einem 90-Grad-Winkel, die Augen blicken gerade auf den Bildschirm. Ein Rundrücken ist zu vermeiden und man sollte auch nicht ins Hohlkreuz fallen: Beides ist pures Gift für die Rückengesundheit.

Man sollte grundsätzlich darauf achten, sich mehr zu bewegen. Zum Beispiel die Treppe statt den Aufzug nehmen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Einer der wesentlichen Gründe für Rückenbeschwerden ist zu wenig Bewegung. Man sollte also aktiv sein und damit ganz nebenbei etwas für die Rückengesundheit tun.

Das Boxspringbett und seine Vorteile

Die Zeiten, in denen ein Boxspringbett als bieder und unmodern galt, sind längst vorbei. Heute weiß man die Vorzüge zu schätzen und diese Art Bett hält in immer mehr Schlafzimmern Einzug. In Hotelzimmern gehobener Hotels sind diese Art Betten schon jahrelang präsent. Neben der bequemen Einstiegshöhe fällt einem sicher auch das angenehme Liegegefühl auf. Erreicht wird es durch den typischen Aufbau. Neben dem Unterbau besteht das Boxspringbett aus einer Matratze und einem zusätzlichen Topper und garantiert so ein angenehmes Liegegefühl. Übrigens: Für die Schlafgesundheit haben sich ebenso Wasserbetten bewährt. Das Wasser passt sich jeder Körperbewegung ideal an.

Doch zurück zum Boxspringbett. Das wesentliche Merkmal dieser Bettenart ist die angenehme Einstiegshöhe, die je nach Modell zwischen 60 und 90 Zentimetern liegt. Wer Knie-, Rücken- oder andere Gelenkprobleme hat, wird diesen Vorzug zu schätzen wissen. Boxspringbetten wie bei Möbel-Eins sind damit 15 bis 35 Zentimeter höher als gewöhnliche Betten, was sich im Alltag deutlich bemerkbar macht.

Hier noch einmal die wesentlichen Vorteile eines Boxspringbettes zusammengefasst:

  • Hoher Einstieg: besonders gut für Senioren geeignet
  • Hochwertiges Aussehen: Durch den dreiteiligen Aufbau sehen Boxspringbetten sehr luxuriös aus.
  • Robust und langlebig: Die Federkernbox ist im Vergleich zu einem Lattenrost sehr viel stabiler.
  • Gute Wärmeisolation: Aufgrund ihres dreiteiligen Aufbaus wird die Wärme besonders gut gespeichert.

Man sollte sich also nicht scheuen, den vergleichsweise hohen Preis zu zahlen und in ein neues Boxspringbett investieren. Zusätzlich sollte man bei dem neuen Kopfkissen auf Qualität achten. Auch hier gilt: Es sollte beim Schlafen bestmöglich unterstützen und keinesfalls Nackenbeschwerden auslösen.

Fazit

Wie man sieht, kann man selbst einiges für die eigene Rückengesundheit tun. Man kann ein Bett wählen, das sich dem Körper optimal anpasst und ausreichend Bewegung in den Alltag einbauen. Mit diesen einfachen Tricks kann man Rückenbeschwerden vorbeugen und sogar bereits bestehende Schmerzen deutlich lindern.

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