Mercedes in verkehrsgefährdender Weise unterwegs – Zeugen gesucht
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Würzburg erleben
18. Juni 2021

Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Am Mittwochabend soll in schwarzer Mercedes auf seiner Fahrt auf der BAB A3 vom Biebelrieder Kreuz bis nach Aschaffenburg mehrere Verkehrssteilnehmer genötigt und gefährdet haben. Die Polizei sucht Zeugen dieser Vorfälle.
Fahrzeuge gerammt
Am Mittwoch, dem 16.06.21 gegen 19.50 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Anruf eines Verkehrsteilnehmers, wonach der Fahrer einer schwarzen Mercedes S-Klasse mit Münchner Kennzeichen zwei Fahrzeuge gerammt habe und seine Fahrt trotzdem fortsetze. Auf seiner weiteren Fahrt in Richtung Frankfurt soll er auch mehrere Fahrzeuge rechts überholt haben und teils kurz vor ihnen wieder nach links eingeschert sein.
Im Bereich zwischen den Anschlussstellen Kist und Helmstadt soll er einen schwarzen Mercedes Vito oder Viano mit Anhänger gerammt haben, der anschließend auf den Seitenstreifen gefahren sein soll.
Keine Fahrerlaubnis
Nachdem der Mitteiler den Mercedes aus den Augen verloren hatte und auch keine weiteren Anrufe bei der Einsatzzentrale eingegangen sind, können zu dem weiteren Fahrverhalten des Mercedesfahrers keine Angaben gemacht werden.
Im Rahmen einer größeren Fahndung, an der Streifen mehrerer Polizeidienststellen beteiligt waren, konnte der Mercedes schließlich gegen 20.10 Uhr im Bereich Aschaffenburg von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach angehalten und kontrolliert werden. Hierbei stellte sich heraus, dass 31-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Der Sachbearbeiter bittet vor allem den Fahrer des schwarzen Mercedes Kleintransporters mit Anhänger und andere Geschädigte, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter 09302/910-130 zu melden, damit deren Angaben in das Ermittlungsverfahren einfließen können. Gleiches gilt für Personen, die Angaben zur Fahrweise des Fahrers der oben beschriebenen Mercedes S-Klasse machen können.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

