Nach Bluttat am Barbarossaplatz: Polizei zeigt Präsenz im Stadtgebiet

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Katharina Kraus

26. Juni 2021

Auch am Tag nach der Tat ist die Polizei- und Medienpräsenz am Barbarossaplatz erhöht. Foto: Würzburg erleben
Messerattentat_Tag danach

Auch am Tag nach der Tat ist die Polizei- und Medienpräsenz am Barbarossaplatz erhöht. Foto: Würzburg erleben

Nach der Messerattacke am Barbarossaplatz in Würzburg laufen am Tag danach die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft unter anderem zu den Hintergründen weiterhin auf Hochtouren. Auf einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag wird über den aktuellen Stand informiert. Die unterfränkische Polizei ist weiterhin verstärkt im Stadtgebiet präsent.

Messerattacke am Barbarossaplatz – das ist passiert

Fünf Schwerverletzte im Krankenhaus

Dem aktuellen Sachstand nach befinden sich die fünf schwerverletzten Personen weiterhin in verschiedenen Krankenhäusern in ärztlicher Behandlung, so die Polizei Unterfranken. Der Zustand von zwei dieser Personen ist weiterhin lebensbedrohlich. Zwei Leichtverletzte konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen, heißt es.

Polizeiabsperrung vor dem Woolworth. Foto: Würzburg erleben

Polizeiabsperrung vor dem Woolworth. Foto: Würzburg erleben

Weiterhin starke Polizeipräsenz

Die Polizei ist zur Stunde mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei und den Zentralen Diensten weiterhin mit starken Kräften in der Würzburger Innenstadt präsent. Hinweise auf eine Gefährdung bestehen jedoch nicht. Im Fokus stehe viel mehr die Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung und die Ansprechbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger, so die Polizei.

Weitere Informationen am Nachmittag

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat laufen unterdessen weiterhin auf Hochtouren. Hierbei steht die Kriminalpolizei Würzburg derzeit in engem Austausch mit dem Bayerischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

In einer Pressekonferenz am heutigen Nachmittag, 26. Juni, um 15 Uhr, informiert der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gemeinsam mit Polizeipräsident Gerhard Kallert, Vertretern der Staatsanwaltschaft und dem Würzburger Oberbürgermeister über den aktuellen Ermittlungsstand.

Medien-Upload-Portal

Es wird weiterhin darum gebeten, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Vielmehr sollte gefertigtes Video- und Bildmaterial den Ermittlern auf einem eigens eingerichteten Medien-Upload-Portal zur Verfügung gestellt werden

Link zum Medien-Upload-Portal

Landesweite Trauerbeflaggung

Aufgrund des schrecklichen Vorfalls in Würzburg vom Freitag ordnet Ministerpräsident Dr. Markus Söder für drei Tage eine landesweite Trauerbeflaggung an. Sie gilt vom heutigen Samstag, 26. Juni, bis einschließlich Montag, 28. Juni 2021.
Die Anordnung zur Trauerbeflaggung gilt für alle staatlichen Dienstgebäude in Bayern. Die Gemeinden, Landkreise und Bezirke sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts werden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren.

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