In Stauende gekracht: Schwerer Verkehrsunfall auf A3
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Katharina Kraus
1. Juli 2021

Stau nach einem Unfall auf der A3. Symbolfoto: Pascal Höfig
Am späten Mittwochnachmittag ereignete sich auf der A3 ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw fuhr bei Triefenstein auf das Stauende, das sich auf Höhe der Gemeinde Triefenstein in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte. Es wurden zwei Personen leicht und eine schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf fast 100.000 Euro.
Stauende übersehen
Gegen 18.00 Uhr übersah ein 51-jähriger Pkw-Fahrer das Stauende, das sich auf der linken von drei vorhandenen Fahrspuren der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg gebildet hatte und fuhr auf einen anderen Pkw auf. Dieser wurde auf seinen Vordermann geschoben und schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn, wo er dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen kam.
Eine Schwerverletzte und 90.500 Euro Schaden
Der Unfallverursacher blieb zwischenzeitlich an drei weiteren Fahrzeugen hängen, sodass insgesamt sechs Fahrzeuge bei dem Zusammenstoß beschädigt wurden. Der Unfallverursacher und seine 20-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 62-jährige Fahrerin des Volvo, die am Stauende stand wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und dabei schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus ihrem Pkw befreit werden. Zwischenzeitlich hat sich ihr Zustand stabilisiert und befindet sich außer Lebensgefahr. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 90.500 Euro.
Vollsperrung für sechs Stunden
Die A3 in Richtung Nürnberg war für etwa sechs Stunden komplett gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet. Es waren die Feuerwehren von Kreuzwertheim, Marktheidenfeld, Altfeld und Waldaschaff vor Ort, um die Autobahn wieder für den Fahrzeugverkehr freizumachen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

