Würzburgerin Leonie als einzige deutsche Fechterin bei Olympia
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Würzburg erleben
23. Juli 2021

Leonie aus Würzburg ist leidenschaftliche Florettfechterin. Foto: Augusto Bizzi
Es geht wieder los: Die ersten Wettkämpfe der Olympischen Spiele in Japan laufen. Unter den Teilnehmern dieses Jahr: Leonie Ebert aus Würzburg. Sie wird am Sonntag im Florett Fechten an den Start gehen – laut Berichten des Bayerischen Rundfunks als einzige Deutsche in dieser Disziplin.
Traum wahrgemacht
Wie die Spitzensportlerin uns bereits letztes Jahr in einem Interview verriet, hat Leonie die letzten Jahre ihres Lebens auf Olympia ausgerichtet. Nun ist es endlich so weit: Die Wettkämpfe in Japan sind ihre ersten Spiele – und womöglich nicht ihre letzten. Generell kommt sie aus einer sehr sportlichen Familie, so sind ihre Geschwister Constantin und Amélie ebenfalls Leistungssportler und in der Vergangenheit in Nationalteams aufgetreten.
Die Vorbereitung auf die Spiele sei laut BR aber schwierig gewesen: Aufgrund der Pandemie waren Trainingslager kaum möglich, die Übung mit hochklassigen Trainingspartnern fehlte. Letzten Endes wurde ein Jahresprogramm auf wenige Monate durchgezogen – hart, aber dennoch machbar, so die 21-Jährige gegenüber dem BR.
Weitere Teilnehmer aus Unterfranken
Damit ist Leonie aber nicht die einzige Teilnehmerin aus Unterfranken: Auch Max Brandl aus Lohr geht mit seinem Mountainbike an den Start. Leonie Beck aus Würzburg ist zudem wieder im Freiwasser zu sehen. Die 24-Jährige hat bereits eine Olympiateilnahme hinter sich und sahnte zuletzt bei der Weltmeisterschaft Bronze ab und ging als Gesamtsiegerin des Weltcups hervor.

