Hörgeräte beim Sport: So bleibt man trotz Hörverlust fit
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27. Juli 2021

Auch mit Hörverlust kann man fit bleiben! Symbolfoto: Pascal Höfig
Natürlich kann man auch fit bleiben, wenn man einen Hörverlust hat. Je nach Sportart werden immer unterschiedliche Anforderungen an das Gehör beziehungsweise an die Ohren gestellt. So unterschiedlich die Orte der Sportarten sind, so unterschiedlich werden die Sportarten auch betrieben. Am Tanzparkett sieht die Sache ganz anders aus als im Schwimmbad oder am Fußballplatz. Bei sämtlichen dieser oben genannten Beispiele macht Sport nur halb so viel Spaß, wenn die Schwerhörigkeit unversorgt bleibt. Damit man seinen Sport weiterhin unbeschwert betreiben kann, gibt es aber einige Möglichkeiten.
Typische Probleme im Sport, wenn man einen Hörverlust hat
- Wenn man wegen Gehörproblemen keinen Sport mehr macht, wirkt sich das negativ auf die Fitness aus.
- Es gibt Sportarten, die zusätzlich die Gehörleistung beeinträchtigen.
- Absprachen oder Zurufe sind bei Teamsportarten noch komplizierter.
- Beim Sport kann man Warnungen überhören.
Was sollte man machen, wenn man seine Teamkameraden schlecht hören kann?
Unser Lösungsvorschlag: Mit der Sprachanhebung und der Störgeräuschunterdrückung der Hörgeräte kann man Gegner und Mitspieler wieder besser wahrnehmen. Deshalb sollte man ein Hörgerät wählen, das zusätzlich über die Funktion der Sprachanhebung verfügt. Außerdem hilft die Störgeräuschunterdrückung immens, um unnötige Nebengeräusche bei Bedarf völlig auszublenden.
Das Ergebnis: Von den Mitmenschen bekommt man nicht nur bei der Lieblingssportart mehr mit, sondern man nimmt seine Umwelt insgesamt viel besser wahr und kann sich besser mit anderen austauschen.
Wie schützt man das Gehör vor besonders strapaziösen und lauten Sportarten am besten?
Unser Lösungsvorschlag: Durch die individualisierte Otoplastik und die Impulsgeräusche-Unterdrückung kann man zum Beispiel das Gehör am Schießstand schützen. Ansonsten kann es zu einem Knalltrauma kommen. Damit kein Wasser in den Gehörgang beim Schwimmen kommt, ist ein Gehörschutz ganz besonders empfehlenswert.
Das Ergebnis: Durch die Funktion der Impulsgeräusche-Unterdrückung wird das Gehör durch laute Geräusche nicht mehr geschädigt. So bleibt man also davon verschont. Ein sehr gut angepasster Gehörschutz kann das Ohr beim Schwimmen abdichten. In der Folge kann kein Wasser in die Ohren eindringen. Das Hörgerät selbst kann bei Bedarf sogar als Gehörschutz verwendet werden.
Wie nimmt man gefährliche Warnrufe beim Sport besser wahr?
Unser Lösungsvorschlag: Wenn man sein Hörgerät regelmäßig verwendet und die Funktion für das Rundum Hören nutzt, kann man Warnrufe besser wahrnehmen. Egal, ob ein Gegenspieler herankommt oder ein Ball in die Richtung fliegt.
Das Ergebnis: Der Risikofaktor beziehungsweise die Gefahr selbst sinkt, weil man Warnungen besser wahrnehmen und so richtig reagieren kann.
Unsere Experten Tipps
- Die anderen Sportteilnehmer sollten über den Hörverlust informiert sein. Dadurch kommt es zu weniger Missverständnissen beim Sport.
- Wenn man eine Sportart betreibt, die mit lauten und plötzlichen Geräuschen verbunden ist, sollte man unbedingt einen Gehörschutz tragen. Alternativ kann man auch zu einem Hörgerät mit einer besonders angepassten Otoplastik greifen.
Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag.

