Festung wieder in Grün als Zeichen gegen die Todesstrafe

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Würzburg erleben

30. November 2021

Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig
Festung-Gruen

Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig

Wer am Abend des 30. November 2021 zur Festung Marienberg hochblickt, wird auf eine leichte Veränderung aufmerksam werden: Wie in den letzten Jahren auch schon erstrahlt das Würzburger Wahrzeichen im grünen Licht und setzt damit ein Zeichen gegen die Todesstrafe.

Eine weltweite Aktion

Die Stadt Würzburg nimmt an der weltweiten Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ teil und zeigt sich so solidarisch mit der Forderung der Initiatoren von der Organisation Sant´Egidio nach einer universellen Abschaffung der Todesstrafe.

  
In den vergangenen Jahren haben sich bundesweit fast 300 Städte der Aktion angeschlossen, doch auch weltweit werden nach Angaben der Veranstalter in mehr als 2.000 Städten über 140 Ländern Sehenswürdigkeiten bunt bestrahlt – so zum Beispiel das Kolosseum im Rom, der Rathausturm in Berlin oder eben in Würzburg die Festung Marienberg.

2002 eingeführt

Überall auf der Welt zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Das haben schon 142 Länder umgesetzt und auch in Europa gibt es die Todesstrafe – mit Ausnahme von Weißrussland – nicht mehr.

Seit dem 30. November 2002 führt sie den Welttag gegen die Todesstrafe durch. Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat.

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