Festung wieder in Grün als Zeichen gegen die Todesstrafe
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Würzburg erleben
30. November 2021

Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig
Wer am Abend des 30. November 2021 zur Festung Marienberg hochblickt, wird auf eine leichte Veränderung aufmerksam werden: Wie in den letzten Jahren auch schon erstrahlt das Würzburger Wahrzeichen im grünen Licht und setzt damit ein Zeichen gegen die Todesstrafe.
Eine weltweite Aktion
Die Stadt Würzburg nimmt an der weltweiten Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ teil und zeigt sich so solidarisch mit der Forderung der Initiatoren von der Organisation Sant´Egidio nach einer universellen Abschaffung der Todesstrafe.
2002 eingeführt
Überall auf der Welt zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Das haben schon 142 Länder umgesetzt und auch in Europa gibt es die Todesstrafe – mit Ausnahme von Weißrussland – nicht mehr.
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Seit dem 30. November 2002 führt sie den Welttag gegen die Todesstrafe durch. Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat.

