Zwei Personen nach Verpuffung schwer verletzt

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Würzburg erleben

25. März 2022

Rettungsdienst im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
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Rettungsdienst im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Am Donnerstagnachmittag ist es zu einer Verpuffung in einem Betrieb für Kunststofferzeugnisse in Hasloch gekommen. Zwei Auszubildende der Firma mussten mit jeweils einem Rettungshubschrauber und schweren Brandverletzungen in Fachkliniken geflogen werden. Eine Frau verletzte sich leicht und kam in ein örtliches Krankenhaus.

Rettungshubschrauber nachgeordert

Kurz vor 15:00 Uhr hatte die integrierte Leitstelle die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über eine Verpuffung in einer Firma in der Bahnhofstraße informiert. Neben zwei Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Marktheidenfeld und einer Streife der Kriminalpolizei Würzburg begaben sich umgehend vier Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehren aus Hasloch und Kreuzwertheim an die Einsatzörtlichkeit. Ein weiterer Rettungshubschrauber wurde im späteren Verlauf noch nachgeordert.

Stichflamme ausgelöst

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es bei Reinigungsarbeiten in einem Kunststoffbehälter zu einer Verpuffung und in Folge der Verpuffung zu einer Stichflamme. Zwei Auszubildende der Firma im Alter von 17 und 18 Jahren erlitten durch die Stichflamme schwere Brandverletzungen. Sie mussten jeweils mit einem Rettungshubschrauber in Fachkliniken geflogen werden. Lebensgefahr besteht gegenwärtig nicht. Eine 59-jährige Frau, die sich zufällig in der Nähe befand, verletzte sich leicht und wurde nach medizinischer Erstversorgung vor Ort in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Hintergründe, welche zur Verpuffung führten, sind Gegenstand noch laufender polizeilicher Ermittlungen. Zu einem Brand kam es nicht.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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