Telefonbetrug: Seniorinnen übergeben in zwei Fällen Geldbeträge

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Katharina Röder

14. Juli 2022

Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Telefon_Symbol_Enkel

Immer wieder kommt es zu sogenannten "Schockanrufen". Symbolfoto: Pascal Höfig

Erneut sind Senioren aus der Region Opfer von dreisten Telefonbetrügern geworden. Sie übergaben in zwei Fällen mehrere zehntausend Euro Bargeld an unbekannte Abholer, die mit ihrer Beute in unbekannte Richtung verschwunden sind. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt in beiden Fällen und hofft dabei nun auch auf Zeugenhinweise

Geldübergabe am Petersplatz in Würzburg

Eine 78-jährige Geschädigte erhielt am Dienstagvormittag einen Anruf von einem angeblichen Staatsbediensteten, der behauptete, dass ihr Sohn in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. Sie müsse nun eine Kaution hinterlegen, um eine Gefängnisstrafe zu vermeiden. Die Seniorin erklärte sich in der Folge dazu bereit, ihrem angeblichen Sohn zu helfen. Sie verpackte einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag und übergab diesen gegen 13:00 Uhr am Petersplatz in Würzburg an eine unbekannte Frau. Von dieser liegt leider keine Personenbeschreibung vor.

Weiterer Fall in Großlangheim

Zu einem nahezu identischen Fall ist es im Laufe des Mittwochs in Großlangheim gekommen. Eine Seniorin erhielt ebenfalls einen sogenannten „Schockanruf“ eines Staatsbediensteten, der behauptete, dass die Tochter der Frau in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. In der Folge übergab diese, gegen 15:30 Uhr, einen fünfstelligen Geldbetrag an eine Geldabholerin.

Die Geldabholerin kann wie folgt beschrieben werden:

  • etwa 30 Jahre alt
  • schlank
  • 160 cm groß
  • kurze dunkelbraune Haare
  • trug grünes T-Shirt

Kripo hofft auf Zeugen

Die Kriminalpolizei Würzburg hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen und hofft nun auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat die Geldübergabe am Dienstag gegen 13:00 Uhr am Petersplatz oder am Mittwoch gegen 15:30 Uhr in Großlangheim möglicherweise beobachtet?
  • Wem sind in diesen Bereichen Personen aufgefallen, auf die die Täterbeschreibung zutrifft?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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