Großbrand: Stallungen und Wohnhaus vernichtet -17 Rinder verenden
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Katharina Kraus
26. Juli 2022

In der Nacht ist ein Großbrand in Zeubelried ausgebrochen. Foto: T.Dorsch/THW Ochsenfurt
Ein Großbrand hat in der Nacht ein landwirtschaftliches Gebäude, Stallungen und ein neugebautes Wohnhaus im Ochsenfurter Ortsteil Zeubelried vernichtet. Der Feuerschein war weit am Himmel zu sehen, berichtet das THW Ochsenfurt.
Großaufgebot an Rettungskräften
Die Feuerwehren Sommerhausen, Eibelstadt, Zeubelried, Erlach, Frickenhausen, Ochsenfurt, Marktbreit, Winterhausen, Unterdürrbach, Reichenberg, Goßmannsdorf, Rottendorf, Kitzingen sowie die Werksfeuerwehr Südzucker und der Dokutrupp der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg wurden in der Nacht um 23.48 Uhr von der Integrierten Leitstelle alarmiert. Dazu kamen noch Führungskräfte der Landkreisfeuerwehr, der Berufsfeuerwehr und der Sanderauer Stadtteilfeuerwehr. Auch Landwirte unterstützten bei den Löscharbeiten.
- Stallungen und Wohnhaus wurden komplett zerstört: Foto: T.Dorsch/THW Ochsenfurt
- Stallungen und Wohnhaus wurden komplett zerstört: Foto: T.Dorsch/THW Ochsenfurt
17 Rinder durch Feuer verendet
Die Einsatzkräfte wurden zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gerufen. Anwohner in der Lindenstraße seien durch schreiende Tiere auf das Feuer aufmerksam geworden, berichtet die Main-Post. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner des Anwesens retten, ein Helfer erlitt leichte Verletzungen, heißt es. Die Tiere im Stall konnten leider nicht gerettet werden, so die Main-Post. Zehn Rinder seien noch in den Flammen umgekommen, sieben mussten aufgrund der schweren Verletzungen notgeschlachtet werden.
Das Feuer breitete sich auch auf das angrenzende Wohnhaus aus und zerstörte dieses komplett. Laut ersten Schätzungen der Polizei belaufe sich der Schaden auf eine Million Euro.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz. Foto: T.Dorsch/THW Ochsenfurt
Das Technische Hilfswerk mit den Ortsverbänden Ochsenfurt und Würzburg unterstütze die Feuerwehr mit Beleuchtung und einem Bau-Fachberater zu Einsturzgefährdungen. Der Rettungsdienst und Notfallseelsorger versorgten Einsatzkräfte und Betroffene. Die Kriminalpolizei Würzburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Ein örtliches Abbruchunternehmen begann bereits mit ersten Räumungsarbeiten, so das THW. Insgesamt waren 150 Feuerwehrleute und 20 Rettungskräfte im Einsatz.



