Wende bei Ermittlungen zu Sexualdelikt: Tat vermutlich erfunden

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Katharina Kraus

1. August 2022

Die Kriminalpolizei ermittelt. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Die Kriminalpolizei ermittelt. Symbolfoto: Pascal Höfig

Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Würzburg in Zusammenhang mit einem Sexualdelikt zum Nachteil einer Jugendlichen in Wiesentheid stehen kurz vor dem Abschluss. Nach neuen Ermittlungserkenntnissen deutet alles darauf hin, dass die geschilderte Tat offenbar nicht stattgefunden hat.

Angeblich von Mann überwältigt worden

Wie bereits berichtet, soll die Jugendliche in der Nacht zum Samstag, dem 25. Juni 2022, in der Jahnstraße von einem unbekannten Mann überwältigt worden sein. Der Täter habe an der jungen Frau sexuelle Handlungen gegen ihren Willen vorgenommen und sei anschließend in Richtung Nikolaus-Fey-Schule geflüchtet.

Ermittlungen weisen auf erfundene Tat hin

Um die Tat schnellstmöglich aufklären zu können, hat die Kriminalpolizei Würzburg eigens eine Ermittlungskommission gegründet, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mit Hochdruck ermittelte. Hierbei verdichteten sich nach und nach die Hinweise, dass die geschilderte Tat so nicht stattgefunden haben kann.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wird der Vorgang zur weiteren Entscheidung der Staatsanwaltschaft Würzburg vorgelegt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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