Herrenloses Gepäckstück am Hauptbahnhof behindert Reiseverkehr

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Katharina Kraus

17. Oktober 2022

Beamte der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Beamte der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Weil ein Koffer keinem Besitzer zugeordnet werden konnte, musste ein großer Teil des Würzburger Hauptbahnhofes am 17. Oktober abgesperrt werden. Die Eigentümerin hat den Verlust erst nach über einer Stunde bemerkt.

Herrenloses Gepäckstück aufgefunden

Heute Nachmittag fanden Mitarbeiter der DB Sicherheit gegen 15:50 Uhr einen türkisfarbenen Koffer in der Nähe des Reisezentrums im Würzburger Hauptbahnhof, der keinem Besitzer zugeordnet werden konnte. Alarmierte Beamte der Bundespolizei suchten daraufhin vor Ort nach dem Eigentümer, jedoch ohne Erfolg. Aus Sicherheitsgründen erfolgte daraufhin eine großflächige Absperrung rund um den Fundort, wodurch auch zahlreiche Geschäfte betroffen waren. Der Zugverkehr und der Weg zu den Gleisen war jedoch nicht beeinträchtigt.

40-Jährige bemerkt Kofferverlust

Gegen 16:50 Uhr bemerkte schließlich eine 40-jährige Frau, die mit einem Zug Richtung Stuttgart unterwegs war, den Verlust ihres Koffers. Die Bundespolizei konnte daraufhin den abgesperrten Bereich wieder für die Öffentlichkeit freigeben. Ob Regressansprüche aufgrund des Vorfalls erhoben werden, wird derzeit geprüft.

Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen

Die Bundespolizei bittet daher alle Reisenden, auf ihr Gepäck zu achten und es nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Sollte dies dennoch passieren, soll umgehend das Bahnpersonal oder die Bundespolizei informiert werden. So werden unnötige Kosten, Verspätungen und Zugausfälle vermieden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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