Nach Bombendrohung in Heidingsfeld: Tatverdächtiger festgenommen

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Katharina Röder

17. Oktober 2022

Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Ein 37-jähriger Mann hat am Montagnachmittag eine Bankfiliale in Heidingsfeld betreten und vorgegeben, in seinen Gepäckstücken eine Bombe mitzuführen. Die Polizei hat den Bereich daraufhin abgesperrt. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Bei der Überprüfung der Gepäckstücke wurden keinerlei sprengstoffverdächtige Gegenstände aufgefunden.

Großeinsatz am Rathausplatz

Gegen 15.40 Uhr wurde der Vorfall durch Mitarbeiter der betroffenen Bankfiliale der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mitgeteilt. Hierauf machten sich umgehend zahlreiche Streifenbesatzungen auf den Weg zur Einsatzstelle am Rathausplatz. Noch am Tatort konnte der 37-jährige Mann aus Würzburg festgenommen werden. In der Folge wurde zunächst der Nahbereich abgesperrt und auch der Busverkehr musste vorübergehend eingestellt werden.

Kein Sprengstoff aufgefunden

Nach eingehender Überprüfung des Tatverdächtigen kamen erste Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Drohung auf. Diese Einschätzung bestätigte sich, nachdem auch die abgestellten Gepäckstücke eingehend und ohne relevante Feststellungen untersucht worden waren. Hierzu wurde auch ein zur Erkennung von Sprengstoffen ausgebildeter Diensthund der Bundespolizei hinzugezogen. Nach Abschluss dieser Überprüfungen stand fest, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Die gesperrten Bereiche konnten gegen 17.15 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.

37-Jähriger in Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Die Ermittlungen in der Sache führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Dem Sachstand nach wird sich der Mann nun in einem Strafverfahren u. a. wegen des Verdachts der Bedrohung und auch der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten müssen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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