51-Jähriger stürzt von mobiler Hebebühne sieben Meter in die Tiefe

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Würzburg erleben

9. November 2022

Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz
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Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz

Lebensgefährliche Kopfverletzungen zog sich am Sonntagmorgen ein Arbeiter bei dem Sturz von einer mobilen Hebebühne in der Sanderau zu. Die Arbeiter befanden sich in rund sieben Meter Höhe, um eine Lärmschutzwand zu montieren. Der 51-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Hergang des Betriebsunfalls übernahm die Kripo Würzburg.

Arbeiten an Lärmschutzwand

An einer Eisenbahnbrücke in der Sieboldstraße sollten am Sonntagmorgen die Arbeiten an einer Lärmschutzwand fortgeführt werden. Der 51-Jährige und ein 40 Jahre alter Kollege stiegen in den Förderkorb einer mobilen Hebebühne, um ihren Arbeitsplatz in sieben Meter Höhe zu erreichen. Bei der Fahrt nach oben kollidierte der Korb aus bislang ungeklärter Ursache mit der Brücke und blieb dort hängen.

Sieben Meter Sturz zu Boden

Bei dem Versuch den Förderkorb zu befreien, löste sich die Hebebühne teilweise vom Teleskoparm und kippte um. Dabei fiel der 51-Jährige aus dem Korb und stürzte nahezu sieben Meter zu Boden. Trotz eines getragenen Sicherheitshelms zog sich der Arbeiter lebensgefährliche Lebensverletzungen zu und kam nach der medizinischen Erstbehandlung in ein Krankenhaus.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernahm die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg stellte die Polizei den Lastwagen mit der Hebebühne sicher.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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