Ermittlungserfolg nach Raubdelikt: Tatverdächtige identifiziert
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Katharina Kraus
19. Dezember 2022

Gefängniszelle. Symbolfoto: Pascal Höfig
Bereits Anfang November haben zwei zunächst Unbekannte in Marktbreit einen Jugendlichen mit einer Waffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Der Kriminalpolizei Würzburg ist es nun gelungen, die beiden Tatverdächtigen zu ermitteln. Es handelt sich um einen 16-Jährigen aus dem Landkreis Ansbach und einen 30-Jährigen aus dem Landkreis Kitzingen. Letzterer befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
16-Jährigen mit Waffe bedroht
Am späten Abend des 06. November 2022 hatten zwei zunächst Unbekannte einen 16-Jährigen in der Ochsenfurter Straße mit einer Waffe bedroht und Bargeld gefordert. Die Täter erbeuteten einen zweistelligen Geldbetrag und ergriffen daraufhin die Flucht. Nachdem umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Kitzinger Polizei ergebnislos verlaufen waren, übernahmen die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg die weiteren Ermittlungen in dem Fall.
30-Jähriger in Untersuchungshaft
Im Zuge intensiver Ermittlungen gelang es den Kripobeamten, zunächst den 30-Jährigen als dringend Tatverdächtigen zu identifizieren. Die Staatsanwaltschaft Würzburg erwirkte aufgrund der Ermittlungserkenntnisse einen Haftbefehl gegen den Mann, der bereits am 28. November 2022 vollstreckt wurde. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei nun auch einen 16-Jährigen als mutmaßlichen Komplizen des 30-Jährigen ermitteln. Dem Jugendlichen wurde der Tatvorwurf inzwischen eröffnet. Auch er muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden wegen des dringenden Tatverdachts der schweren räuberischen Erpressung geführt.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

