Vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter betrügen 82-Jährigen um 1.000 Euro

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Philipp Heilgenthal

5. Januar 2023

Achtung vor Betrügern! Symbolfoto: Pascal Höfig
Telefon_Anruf

Achtung vor Betrügern! Symbolfoto: Pascal Höfig

Das Phänomen des sogenannten „Microsoft-Support-Scam“ taucht im Bereich der unterfränkischen Polizei seit Jahren auf. Die Täterinnen und Täter gehen meist nach dem gleichen Schema vor und versuchen mittels Fernzugriff die Kontrolle über den Computer zu erhalten. Ab diesem Moment ist es den Kriminellen unter Umständen möglich, Passwörter und Zugriff auf die Konten und Zahlungsmethoden der arglosen Angerufenen zu bekommen.

Aus der Ferne Zugriff auf Compurter erlangt

Mit dieser Methode ist es vermeintlichen Mitarbeitern der Firma Microsoft  am Dienstag gelungen, Geld von einem 82-Jährigen aus Veitshöchheim zu ergaunern. Sie brachten ihn dazu, mittels Fernzugriff dazu, ihnen die Kontrolle über seinen Computer zu gewähren. Diese Möglichkeit nutzten die Cyberkriminellen, um mehrere Überweisungen in Höhe von rund 1.000 Euro auszuführen.

Ausgeklügelte Betrügermasche

Zuerst erschien am Dienstag auf dem Monitor des Seniors ein Fenster mit der Aufforderung, den Support der Firma Microsoft anzurufen. Die dort angegebene Telefonnummer führte den Veitshöchheimer jedoch direkt in einem Callcenter der Betrüger. Er installierte die Fernwartungssoftware und öffnete somit den Tätern Tür und Tor, um auf den Computer und die Daten zuzugreifen. Unter anderem forderten die Täter den gutgläubigen Mann auf, sich in seinem Online-Banking anzumelden. Nach der Anmeldung führten die Betrüger insgesamt neun Überweisungen aus. Im Nachgang stellte der Geschädigte schließlich fest, dass rund 1.000 Euro von seinem Konto abgebucht worden sind. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Würzburg.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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