Ins „Fettnäpfchen“ getreten

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Philipp Heilgenthal

13. Januar 2023

Autobahnpolizei. Foto: Pascal Höfig
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Autobahnpolizei. Foto: Pascal Höfig

Am Donnerstagmittag wurde die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck von einer großen Fast-Food-Kette telefonisch verständigt, dass soeben drei Personen in ihrem Lokal am Autobahndreieck Werneck versucht hätten, ihr altes Bratfett unerlaubt entgegen zu nehmen. Hierfür gaben sie sich als Mitarbeiter der beauftragten Entsorgungsfirma aus. Der Betrug flog allerdings rechtzeitig auf und die drei Männer mussten mit leeren Händen von dannen ziehen.

420 Liter altes Frittenfett ergaunert

Durch die unmittelbar eingeleitete Fahndung, konnte das Fahrzeug an der Anschlussstelle Hammelburg angetroffen werden. Bei der anschließenden Kontrolle, staunten die eingesetzten Polizeibeamte nicht schlecht, als sie im Laderaum vier Fässer mit insgesamt 420 Liter altem Bratöl auffanden. Dieses Fett konnten sie mit ihrer Betrugsmasche schon von anderen Gaststätten unerlaubt in Besitz nehmen. Bei der weiteren Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass ihr eingesetztes Transportfahrzeug keinen gültigen Versicherungsschutz hatte. Dies hatte die Folge, dass die Weiterfahrt unterbunden und das Fahrzeug sowie die fettige Fracht sichergestellt wurden. Was genau die Personen mit dem Bratöl vorhatten, geht aus der Meldung nicht hervor.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

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