Unfall auf der A3: Verkehrschaos und Fahrer in Lebensgefahr

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Philipp Heilgenthal

8. Februar 2023

LED-Warnung "Stau" der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Polizei Hinweis Stau

Symbolbild Stau. Foto: Pascal Höfig.

Heute Morgen ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Sprinter auf der A 3 südlich von Würzburg, wobei der Fahrer schwer verletzt wurde. Die Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Autobahn war für die Landung eines Rettungshubschraubers komplett gesperrt.

Um die eigene Achse geschleudert und gegen Leitplanke geprallt

Auf der A 3 in Richtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Randersacker beobachteten Verkehrsteilnehmer, wie ein Mercedes Sprinter, der auf dem rechten Fahrstreifen hinter einem Lkw herfuhr, zum Überholen ansetzte und nach links ausscherte. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Mittelschutzplanke. In der Folge schleuderte der Sprinter um die eigene Achse. Nachdem er ein zweites Mal gegen die Mittelschutzplanke gestoßen war, fiel er auf die linke Fahrzeugseite und schlitterte noch ca. 200 Meter weiter, bis er schließlich zum Stillstand kam.

Mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus

Der 61-jährige Fahrer aus dem Raum Plauen wurde bei dem Unfall schwer verletzt und schwebt bis dato noch in Lebensgefahr. Sein 46-jähriger Beifahrer dagegen wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Fahrer wurde, nachdem er aus dem Autowrack befreit war, mit dem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. .

Drei Stunden Vollsperrung sorgt für Verkehrschaos

Durch die Totalsperrung der A 3 in Richtung Frankfurt und die Einrichtung einer Umleitung seit ca. 07.30 Uhr, wurde der Verkehr im gesamten Raum Würzburg erheblich belastet. Es entstanden stundenlang Staus. Erst nach drei Stunden konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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