Sattelzug reißt sich auf der A3 den Tank auf

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Katharina Kraus

20. April 2023

Stau nach einem Unfall auf der A3. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Stau nach einem Unfall auf der A3. Symbolfoto: Pascal Höfig

Heute in den frühen Morgenstunden kam ein Sattelzug, der sich auf der A3 in Richtung Frankfurt befand, aufgrund eines technischen Defekts von der Fahrbahn ab und riss sich an der Außenschutzplanke den Tank auf. Verletzt wurde zum Glück niemand. Es flossen jedoch 500 Liter Diesel auf die Fahrbahn, weswegen die Autobahn seit 04.00 Uhr voll gesperrt wurde. Diese Sperrung wird sich vermutlich noch bis in die Mittagsstunden hinziehen.

500 Liter Diesel ausgelaufen

Gegen 04.00 Uhr fuhr der 58-jährige Lkw-Fahrer aus Rumänien mit seinem Sattelzug, der mit einem 22 Tonnen Baucontainer beladen war, auf der A3 in Richtung Frankfurt. Etwa auf Höhe der Gemeinde Rüdenhausen blockierten aufgrund eines technischen Defekts die Reifen des Gespanns und der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Sattelzug prallte gegen die rechte Außenschutzplanke und beschädigte diese auf eine Länge von ca. 30 Meter.

Anschließend kam er quer zur Fahrbahn zum Stehen. Bei dem Zusammenstoß wurde der Tank des Lkw aufgerissen und es ergossen sich ca. 500 Liter Diesel über beide Fahrbahnen und zum Teil auch noch auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Vollsperrung und langer Rückstau

Die Autobahn ist in diesem Bereich seit 04.00 Uhr in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt. Aufgrund der aufwendigen Säuberungsarbeiten wird dies auch noch bis in die Mittagsstunden andauern. Auch in der Gegenrichtung kam es wegen der Reinigungsarbeiten zu erheblichen Behinderungen. Zur Bergung des Lkw und Wiederherstellung der Fahrbahn waren 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wiesentheid im Einsatz. Es bildete sich über 10 km Rückstau.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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