Rucksack geraubt – Polizei stellt flüchtige Täter

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Würzburg erleben

2. Mai 2023

Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig
Messer_Gewalt

Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig

Zwei Jugendliche haben am späten Montagabend einen 35-Jährigen in Kitzingen körperlich angegangen, bedroht und dessen Rucksack entwendet. Eine Streifenbesatzung der Kitzinger Polizei wurde auf die flüchtenden Jugendlichen aufmerksam und konnte diese wenig später festnehmen. Die Jugendlichen müssen sich nun u. a. wegen des Verbrechens des Raubes verantworten.

Jugendliche rauben Rucksack

Am Montagabend, um 23.10 Uhr, haben zwei Jugendliche einen 35-Jährigen im Bereich des Bleichwasenareals beraubt. Die 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen forderten den Mann zunächst unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld auf. Einer der Jugendlichen schlug hierauf in Richtung des 35-Jährigen, der andere entriss diesem den Rucksack. Der 35-Jährige blieb unverletzt und folgte den Jugendlichen, die zu Fuß in Richtung Mainbernheimer Straße flüchteten.

Polizei ist zur Stelle – Tatverdächtige festgenommen – Beute gesichert

Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen waren zu dieser Zeit in der Nähe des Areals auf Streife und wurden auf die flüchtenden Jugendlichen sowie den 35-Jährigen aufmerksam. Die Beamten nahmen umgehend zu Fuß die Verfolgung auf und stellten einen der Jugendlichen noch im Ortsbereich von Etwashausen. Mit Unterstützung benachbarter Dienststellen, die im Zuge der Fahndung hinzugekommen waren, wurde auch der zweite Tatverdächtige wenig später festgenommen. Der entwendete Rucksack des Geschädigten konnte samt Inhalt gesichert werden.

Kripo ermittelt – Folgen der Tat

Die Jugendlichen wurden in der Folge zur Dienststelle gebracht. Noch in der Nacht übernahmen Beamte der Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen, u. a. einer Wohnungsdurchsuchung, wurden die Jugendlichen  in den frühen Morgenstunden des Dienstags in die Obhut der Eltern übergeben. Sie werden sich nun in einem Strafverfahren u. a. wegen des Verdachts des Verbrechens des Raubes, der Bedrohung und der gefährlichen Körperverletzung verantworten müssen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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