Tod von Elch Lasse: Obduktionsergebnisse liegen vor

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Katharina Kraus

5. Juni 2023

Elch Lasse weilt nicht mehr unter uns. Foto: Florian Dittert
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Elch Lasse weilt nicht mehr unter uns. Foto: Florian Dittert

Elch Lasse, das Wappentier des Wildparks Schweinfurt, musste am 09. Mai, eine Woche vor seinem 9. Geburtstag, wie in einer Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt bekannt gegeben, aus tiermedizinischen Gründen eingeschläfert werden.

Tierärzte konnten das Tier nicht retten

Mittlerweile liegen die umfassenden Obduktionsergebnisse des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen vor. Die pathologische Untersuchung offenbarte insbesondere Auffälligkeiten in der Lunge des Elches. So wurde eine akute, schwere bakterielle Lungenentzündung, begleitet von einer Lungenfellentzündung, nachgewiesen. Für ein signifikantes Krankheitsgeschehen sprachen außerdem die Reaktionen von Lymphknoten, welche im Bereich der Lunge stark angeschwollen waren. Bedingt durch diese Veränderungen im Lungengewebe stellte sich bei Lasse eine schwere Atemnot, mit Erstickungsanfällen ein.

Selbst die intensive Betreuung durch die Tierärzte und das Personal des Wildparks konnte das Leben von Lasse nicht retten.

Neue Elchgruppe wird gegründet

Zum Ende des Jahres wird der Wildpark eine neue Elchgruppe aus getrennten Blutlinien, bestehend aus einem weiblichen und männlichen Jungtier, gründen. Die betagte Elchkuh „Daja“ darf ihren Lebensabend auf der großen Separationsfläche verbringen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.

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