Gedenkstele am Barbarossaplatz erinnert an Opfer der Messerattacke

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Katharina Kraus

14. Juni 2023

Oberbürgermeister Christian Schuchardt weiht die Gedenkstele am Barbarossaplatz ein. Foto: Christian Weiß
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Oberbürgermeister Christian Schuchardt weiht die Gedenkstele am Barbarossaplatz ein. Foto: Christian Weiß

Lange Zeit wurde darüber diskutiert, ob es ein Mahnmal geben soll und vor allem auch wo und in welcher Form. Doch jetzt ist es so weit, fast genau zwei Jahre nach der furchtbaren Tat: Mit einer Stele am Barbarossaplatz gedenkt die Stadt Würzburg den Opfern der Messerattacke vom 25. Juni 2021.

Die Stele soll, wie Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei der Einweihung betont, ein Ruhepol sein, der jederzeit zum kurzen Innehalten einlädt, so die Stadt in einer Pressemeldung. Denn die Gewalttat vor zwei Jahren, bei der drei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt wurden, habe sich in das kollektive Gedächtnis der Würzburger Gesellschaft gebrannt.

Dossier: Messerattacke am Barbarossaplatz

„Für eine große Zahl von Menschen ist der 25. Juni 2021 ein persönlicher Einschnitt in ihrem Leben geworden. Für sie ist das Leben nicht mehr so, wie es davor war und für einige wird es auch nie mehr so werden“, sagte Schuchardt. Die Angehörigen der getöteten Frauen, die Partner, Kinder, sie alle haben einen Verlust erlitten, der unwiederbringlich sei.

Die Gedenkstele am Barbarossaplatz in Würzburg. Foto: Thomas Obermeier

Die Gedenkstele am Barbarossaplatz in Würzburg. Foto: Thomas Obermeier

Großer Dank an Mitbürger und Rettungskräfte

Schuchardt dankte im Rahmen der Eröffnung den couragierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die ohne Zögern unter Einsatz ihres Lebens durch ihr beherztes Eingreifen verhindert haben, dass noch mehr Opfer zu beklagen sind, wird in der Meldung der Stadt berichtet. „Sie sind Ansporn für uns alle, ebenfalls nicht wegzusehen, sondern zu helfen, wenn Mitmenschen in Not in Ausnahmesituationen wie im Alltag sind“, so Schuchardt. Gleichzeitig dankte Schuchardt den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, auf deren rasche und professionelle Hilfe man sich auch in Extremsituationen verlassen könne.

„Verantwortungsbewusstsein füreinander, selbstlose Hilfs- und mutige Einsatzbereitschaft sowie Zivilcourage gehören zu den Werten, ohne die keine Gemeinschaft funktionieren kann. Einheimische und Zugewanderte, Menschen verschiedener Religionen haben auf diese Weise vor zwei Jahren gemeinsam gezeigt, was unsere Stadtgesellschaft ausmacht und zusammenhält. Diesen Weg solidarischen und gemeinschaftlichen Handelns müssen wir weiter gehen“, betonte Schuchardt.

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