Weizenfeld am Rotkreuzhof über Würzburg in Flammen
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Philipp Heilgenthal
17. Juli 2023

Der Brand des Weizenfelds verursachte eine weit sichtbare Rauchwolke. Foto: Alfred Wosowiecki.
Am Dienstag, den 11. Juli, gegen 12.10 Uhr bemerkten Mitarbeitende des Juliusspital Weinguts, die zu der Zeit in der Lage Stein-Schalksberg arbeiteten, eine Brandrauchwolke in unmittelbarer Nähe hinter dem Waldstreifen auf dem Stallacker des Gut Rotkreuzhof, der einer der drei Höfe im Besitz der Juliusspital Landwirtschaft ist. Beim Absetzen des unmittelbaren Notrufs waren Feuerwehr und Polizei bereits informiert und auf dem Weg zur Brandstätte, wie das Juliusspital in einer Pressemitteilung schreibt.
Böschungsbrand in Windeseile auf das Feld übergeschlagen
Ausgangspunkt war ein Böschungsbrand an der Oberdürrbacher Straße, der durch Hitze und Wind rasch in das direkt anliegende Weizenfeld überschlug und sich in „Windeseile“ nach Norden und vor allem nach Westen in den großen Ackerschlag mit rund 29 Hektar Gesamtfläche ausbreitete. Ein aufmerksamer Landwirt aus Rimpar hatte den Brand ebenfalls bemerkt und kam unverzüglich mit seinem Schlepper und seiner Scheibenegge zu Hilfe, um den Brand mit einem „Stoppelsturz“ einzugrenzen. Nach 40 Minuten war der Brand schließlich gestoppt und der Brandherd gesichert.

Dank der schnellen Einsatzkräfte und eines rasch handelnden Landwirts konnte der Brand schnell gelöscht werden. Foto: Alfred Wosowiecki.
Anhaltende Trockenheit als Brandbeschleuniger
Die Brandschadenfläche beträgt 1,72 Hektar. Den Schadensumfang durch den reinen Ernteverlust beziffert der Gutsverwalter der Juliusspital Landwirtschaft, Christian Regnet, nach erster Einschätzung auf rund 3.000 Euro. Auch wenn die Schadensursache wohl nicht mehr geklärt werden kann, sind die hohen Temperaturen und die langanhaltende Trockenheit mindestens ein Brandverstärker, da sie herumliegende Glasscherben oder achtlos weggeworfene Zigaretten zu einer ernsten Gefahr werden lassen. Regnet bedankte sich herzlich bei den Einsatzkräften und beim Nachbar-Landwirt, der durch sein rasches, beherztes Eingreifen das Schlimmste verhindert hat.

