Obstbäume zum Naschen gekennzeichnet

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Philipp Heilgenthal

27. September 2023

Herbst 2021 in Stadt und Landkreis Würzburg

Ein als Naschbaum gekennzeichneter Apfelbaum im Würzburger Stadtgebiet. Foto: Thomas Obermeier.

Obst direkt vom Baum: Das ist seit 2021 dank des Projekts “Ernten und Naschen erlaubt” auch im Würzburger Stadtgebiet kostenfrei möglich. Seither können regionale Äpfel, Birnen oder Nüsse auf 14 ausgewählten Flächen entweder direkt vom Baum gepflückt oder vom Boden aufgesammelt werden. So auch wieder diesen Herbst.

Nur wenige Regeln müssen eingehalten werden

Vor Ort angebrachte Hinweisschilder informieren über die Kampagne und laden zum Naschen und Verweilen ein. Die ausgewählten Bäume sind mit einem grünen Band mit der Aufschrift „Naschbaum“ gekenzeichnet (siehe Foto). Ergänzt wird das Angebot von einem digitalen Übersichtsplan (unter der Rubrik „Umwelt- und Klimaschutz/Streuobstwiese“) und einem Flyer, der beispielsweise im Würzburger Rathaus, der Umweltstation oder dem Gartenamt ausliegt. Damit möglichst alle Freude an der Aktion haben, bittet das Gartenamt lediglich um die Einhaltung weniger Regeln: So sollen insbesondere anliegende Wiesen nicht befahren und Bäume nicht bestiegen werden.

Lageplan Naschbäume im Stadtgebiet. Grafik: Stadt Würzburg.

Auch Privatpersonen können mitmachen

Neben der Ausweisung öffentlicher Flächen unterstützt die Stadt Würzburg auch Privatpersonen, die ihren Streuobstbestand zum öffentlichen Abernten freigeben möchten. „Interessierte können sich in der Umweltstation am Nigglweg gelbe Bänder abholen, welche an beteiligte Bäume angebracht werden und diese als ‚Naschbäume‘ kennzeichnen“, erklärt Gartenamtsleiter Dr. Helge Grob.

Streuobstwiesen als wertvolle Lebensräume

Bei Streuobstwiesen handelt es sich um ökologisch wertvolle Lebensräume, die ganz nebenbei köstliche, lokaltypische Früchte hervorbringen. Durch die Ausweisung als sogenannte ‘Naschbäume’ sind entsprechende Früchte zum Abernten freigegeben und können entweder direkt vor Ort verzehrt oder zum Backen oder Einkochen mit nach Hause genommen werden, wie Bürgermeister Martin Heilig erläutert.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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