Schneller Fahndungserfolg nach Raubüberfall auf Supermarkt

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Katharina Kraus

14. Dezember 2023

Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig
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Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Nur wenige Stunden nach dem Überfall auf einen Supermarkt in Obernbreit konnte die unterfränkische Polizei zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg führte die Kripo die Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter vor, der Haftbefehle erließ.

Bargeld und Sturmhauben bei Polizeikontrolle aufgefunden

Einem Hundeführer der Zentralen Einsatzdienste Würzburg fiel am Montagabend gegen 20:35 Uhr im Stadtgebiet Würzburg ein roter Audi mit rumänischer Zulassung auf. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs und der beiden Insassen konnten unter anderem Bargeld und Sturmhauben aufgefunden und sichergestellt werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch die Kripo Würzburg erhärtete sich der Tatverdacht gegen die 52 und 26 Jahre alten Männer, sodass sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Dienstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurden.

Supermarktmitarbeiter bedroht und Geld geraubt

Wie bereits berichtet, begab sich am Montagmittag ein maskierter Täter gegen 13:35 Uhr an die Kasse des Supermarktes in der Marktbreiter Straße, bedrohte den Mitarbeiter an der Kasse verbal und forderte die Herausgabe des Geldes. Mit den Tageseinnahmen im unteren vierstelligen Bereich flüchte der Täter über eine kleine Fußgängerbrücke in Richtung Winterseitenweg und Bahnhof Marktbreit.

Der Mitarbeiter wurde bei dem Vorfall körperlich nicht verletzt. Trotz der umgehend eingeleiteten Fahndung der Polizei Kitzingen und der umliegenden Dienststellen mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers konnte der Täter anfänglich nicht aufgegriffen werden.

Haftbefehle erlassen

Der Ermittlungsrichter folgte im Rahmen der Vorführung dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts der räuberischen Erpressung. Im Anschluss kamen die Männer in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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