Teil der Zellerauer Mainwiesen wird umgestaltet
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Katharina Kraus
21. Dezember 2023

Nadine Reichert (Gartenamt) und Johannes Schmitt (FB Immobilienmanagement) haben die Fläche auf den Mainwiesen umgestaltet. 18 neu gepflanzte Bäume werden ein angenehmes Klima schaffen, das alte Wasserbecken ist Geschichte. Foto: Claudia Lother
180 Tonnen neue Erde, 18 zukunftsfähige Bäume und eine Investition von 30.000 Euro: Das Gartenamt und der Fachbereich Immobilienmanagement der Stadt Würzburg haben die Eingangsfläche der Zellerauer Mainwiesen nordöstlich des Viehmarktplatzes unterhalb der Talavera umgekrempelt.
Bäume gesetzt, Rasen wird angesät
Die bisher ein wenig brach liegende Fläche, auf der das kaum mehr genutzte Wasserbecken stand, wird sich in ein paar Jahren in ein schattiges grünes Plätzchen verwandeln, die Bäume wurden gesetzt, der Rasen wird im nächsten Frühjahr angesät. Sitzbänke, Zelte und Stände werden bei Festivals zwischen den Bäumen stehen und für ein angenehmeres Klima sorgen. „Die Maßnahme wird die Fläche während, aber auch außerhalb der Festivalzeiten beleben, aufblühen lassen und in der Sommerhitze für wichtigen Baumschatten sorgen“, so Klimabürgermeister Martin Heilig.
Zusätzliche Schattenplätze
„Veranstaltungsformate wie das Umsonst & Draußen und das Africa Festival, aber auch Spaziergänger konnten unserer Meinung nach zusätzliche Verschattungsangebote gerade in diesem Bereich der Mainwiesen gebrauchen“, erklären Johannes Schmitt aus der Fachabteilung Bestandsverwaltung des Fachbereichs Immobilienmanagement und Liegenschaftsreferent Robert Scheller. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Immo und Nadine Reichert, Meisterin und Technikerin Garten- und Landschaftsbau im Gartenamt, bewirkte eine kurze Realisierungsspanne, so dass zwischen Planung, Abbruch und Neupflanzung nur wenige Wochen vergingen.
100 Tonnen Abbruchmaterial – 180 Tonnen neuer Boden
Das Wasserbecken brachte 100 Tonnen Abbruchmaterial auf die Waage, auf seiner Fläche wurden 180 Tonnen neuer Boden verfüllt. Die Bäume sind jung und sollen unserem Klima gewachsen sein. Es handelt sich um insekten- und besonders bienenfreundliche japanische Schnurbäume, schnell wachsende schmalblättrige Eschen, eindrucksvolle Stadtulmen und robuste Purpur-Erlen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

