Neue Hinweise zu Tötungsdelikt aus dem Jahr 1999

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Katharina Kraus

12. März 2024

Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig
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Symbolfoto Kriminalpolizei. Foto: Pascal Höfig

Neue Hinweise führten zu erneuten Ermittlungen in einem Tötungsdelikt aus dem Jahr 1999, bei dem ein 55-jähriger Gastwirt in Würzburg durch mehrere Schüsse getötet wurde. Die Kriminalpolizei hat im Laufe des Wochenendes zwei dringend Tatverdächtige festgenommen. Diese befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft inzwischen in Untersuchungshaft.

Tödliche Schüsse im Jahr 1999 – Ermittlungen führten nicht zur Klärung

Ein bislang Unbekannter schoss am 05. Januar 1999 mehrmals auf den Wirt des „Deutsch-Türkischen Kulturvereins“ in der Weißenburgstraße im Stadtteil Zellerau. Der 55-Jährige erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Die Kriminalpolizei nahm umgehend weiterführende Ermittlungen auf. Neben den Spurensicherungsmaßnahmen wurden umfangreiche Umfeldermittlungen durchgeführt. Dennoch blieb das Tötungsdelikt für viele Jahre ungelöst.

Wie in ungeklärten Mordfällen üblich, wurde auch in diesem Fall die Akte nie vollständig geschlossen und immer wieder hinsichtlich neuer Ermittlungsansätze überprüft.

Neue Hinweise führen zur Festnahme zweier Tatverdächtiger

Vergangene Woche führten neue Hinweise zur erneuten Aufnahme der Ermittlungen. Im Rahmen dieser wurden am Wochenende ein 49-jähriger Tatverdächtiger aus Arnstein und ein 66-jähriger Tatverdächtiger aus Würzburg festgenommen. Beide wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Die Männer befinden sich inzwischen in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Ermittlungskommission gegründet – Zeugen gesucht

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg sind mit der Festnahme der beiden Tatverdächtigen nicht abgeschlossen. Diese werden in einer hierfür eigens gegründeten Ermittlungskommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft fortgeführt.

Bereits am Freitag liefen in Würzburg, Arnstein und Zellingen Durchsuchungsmaßnahmen in verschiedenen Wohn- bzw. Geschäftsräumen der Tatverdächtigen, als auch möglicher Zeugen. Hierbei wurden stellenweise auch Grabungsmaßnahmen nach Beweismitteln durchgeführt.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend gebeten sich bei der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0800/7733744 zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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