Mercedes und Minibagger vorsätzlich in Brand gesetzt
Anzeige
Katharina Kraus
10. Juli 2024

Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Ein Mercedes und ein Minibagger sind in der Nacht von Montag auf Dienstag im Arnsteiner Ortsteil Heugrumbach dem Sachstand nach vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Bereits kurz nach dem Brandausbruch gab es erste Hinweise auf einen 53-jährigen Tatverdächtigen, der für das Feuer verantwortlich gewesen sein könnte. Die Polizei Karlstadt fahndete, unterstützt durch benachbarte Dienststellen, mit einem Großaufgebot nach dem Mann.
Fahrzeuge vorsätzlich in Brand gesteckt
Kurz vor drei Uhr gingen ersten Mitteilungen über zwei brennende Fahrzeuge in der Einsatzzentrale der Polizei ein. Die schnell vor Ort befindliche Feuerwehr löschte den Mercedes und den Minibagger ab. Noch während der Löscharbeiten ergaben sich erste Hinweise auf einen 53-Jährigen, der dem Sachstand nach die Brände vorsätzlich gelegt haben könnte. Da der Tatverdächtige anfänglich nicht angetroffen werden konnte, fahndete die Polizei Karlstadt mit zahlreichen Streifen nach dem Mann. Dabei unterstützten benachbarte Dienststellen aus der Region Main-Rhön und Mainfranken die Fahndungsmaßnahmen. Der entstandene Sachschaden wird sich wohl auf einen mittleren fünfstelligen Bereich belaufen.
53-Jähriger vorläufig festgenommen
Gegen 08:20 Uhr konnte der 53-Jährige schließlich vorläufig festgenommen werden. Da die Ermittlungen den Tatverdacht gegen ihn weiter konkretisierten, führte die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg den Beschuldigten dem Ermittlungsrichter vor. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung einen Unterbringungsbefehl. Im Anschluss kam der Mann in ein Bezirkskrankenhaus.
Die weiteren Ermittlungen übernahm noch am Dienstagvormittag die Kripo Würzburg.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

