KI-gestützte Technik unterstützt die Beckenaufsicht im SILVANA
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3. März 2025

SILVANA Sport- und Freizeitbad. Foto: Dirk Flieger
Ab dem 3. März 2025 startet in Schweinfurt im Hallenbad des SILVANA Sport- und Freizeitbads ein innovatives, KI-gestütztes Sicherheitssystem. Diese fortschrittliche Technologie wurde von einer Sicherheitsfirma speziell für den Einsatz in Schwimmbädern konzipiert. Unter dem Namen SharKI präsentieren die Stadtwerke Schweinfurt dieses neue Konzept, das moderne KI-Technologie zur Früherkennung von Badeunfällen nutzt. Damit nimmt das SILVANA Sport- und Freizeitbad eine Vorreiterrolle in Franken ein, wenn es um den Einsatz innovativer Sicherheitslösungen im Schwimmbadbereich geht.
SharKI – eine zusätzliche, künstlich-intelligente Beckenaufsicht
SharKI beaufsichtigt mithilfe von Kameras, welche an der Decke des Hallenbads angebracht sind, die Schwimmbecken und analysiert automatisch potenzielle Gefahrensituationen. Wird eine kritische Situation erkannt – etwa, wenn eine Person regungslos unter Wasser treibt – wird ein Alarm an eine Smartwatch gesendet, die von den Beckenaufsichten am Handgelenk getragen wird.
Warnung vor kritischen Situationen
Auf der Smartwatch wird das betroffene Becken sowie die ungefähre Position des Vorfalls in Form eines roten Punktes angezeigt. Die Beckenaufsicht kann umgehend die Situation bewerten und im Bedarfsfall eingreifen. Im Anschluss wird von der Beckenaufsicht über ein grünes Häkchen oder ein rotes X bestätigt, ob es sich um einen echten Notfall oder einen Fehlalarm handelte. Dadurch lernt die KI kontinuierlich dazu und verbessert die Erkennungsgenauigkeit.
Keine Datenspeicherung oder Erfassung realer Bilder
Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Datenschutz gelegt. Die Kameras erfassen keine realen Bilder, sondern verwenden anonyme Silhouetten – die Darstellung der Schwimmer erfolgt über Punkte. Eine Datenspeicherung findet nicht statt.
Vorteil der proaktiven Unfallprävention
Neben der Erkennung von akuten Gefahren analysiert SharKI auch die Anzahl der Personen im Becken und bewertet damit das aktuelle Risikoniveau. Mit dieser Information kann die Beckenaufsicht potenzielle Gefahrensituationen noch besser bewerten.
Smarte Lösung für zusätzliche Sicherheit
Die Anzahl der Bademeister ist gesetzlich geregelt und gewährleistet – ungeachtet von SharKI – weiterhin einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Die Unterstützung durch SharKI ist sinnvoll, da in den letzten Jahren vermehrt beobachtet wurde, dass immer weniger Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche – gar nicht oder nur unzureichend schwimmen können. Hinzu kommt, dass die Aufsichtspflicht von Kindern durch Erwachsene vernachlässigt wird. SharKI trägt dazu bei, Unfälle zu verhindern und unterstützt die Beckenaufsichten bei ihrer Arbeit.
Technologische Vorreiterrolle
Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt, betont die Bedeutung der Innovation für die Sicherheit im Schwimmbad: „Mit SharKI setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der Bäder-Sicherheit. Wir sind stolz darauf, in Schweinfurt als Vorreiter diese digitale Technologie einzusetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention zu leisten.“
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadtwerke Schweinfurt.

