Wimmelbildern gegen Lärm und Müll: Neue Plakatkampagne für mehr Rücksicht im Nachtleben

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Manuel Scholze

1. Juli 2025

Miteinander-Plakate2025

Thilo Wolf, Nachtmediator und Illustrator der Plakate, präsentiert gemeinsam mit den Konfliktmanagerinnen Jenifer Gabel und Claudia Gogger vom Projekt „Miteinander leben & feiern“ die neuen Plakate. Foto: Franziska Werner

Mit einer weiteren Plakatkampagne unter dem Motto „Auf gute Nachtbarschaft“ setzt das Projekt „Miteinander leben & feiern“ gemeinsam mit der Stadt Würzburg ein wichtiges Zeichen für mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein im Nachtleben. Ab Juli werden an zentralen Feier-Hotspots wie dem Sanderauer Mainufer, in den beliebten Kneipenstraßen der Innenstadt sowie in angrenzenden Wohngebieten drei großformatige Plakate sichtbar sein. Die kreative Gestaltung stammt von Thilo Wolf, einem Würzburger Illustrator und selbst Nachtmediator des Projekts.

Die Plakate sind in einem Wimmelbild-Stil gehalten und zeigen, wie rücksichtsvolles und rücksichtsloses Verhalten nebeneinander existieren. Unter dem Motto „Findet die Fehler!“ werden die Betrachter spielerisch dazu eingeladen, das eigene Verhalten zu reflektieren. Flankiert wird die Kampagne von einem Gewinnspiel auf Instagram.

Typische Situationen im Nachtleben von Würzburg auf Plakaten zu sehen

Im Fokus der Motive stehen typische Situationen des Würzburger Nachtlebens, darunter lärmende Gruppen auf dem Heimweg, unangemessene Lautstärke, Wildpinkeln sowie Müllprobleme am Mainufer. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Anwohnern und anderen Nutzer des öffentlichen Raums stärker in das Bewusstsein der Feiernden zu rücken und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Auf den Plakaten werden zudem die wichtigsten Regeln betont – zum Beispiel die Nachtruhe ab 22 Uhr in ganz Würzburg, das Alkoholverbot ab 1 Uhr in der Sanderstraße und Juliuspromenade sowie das Verbot von Musikanlagen an verschiedenen Hotspots in der Nacht.

Das seit 2022 bestehende Projekt „Miteinander leben & feiern – Allparteiliches Konfliktmanagement in Würzburg“, umgesetzt vom Verein EAL – Evangelische Jugendhilfe im Auftrag der Stadt, setzt auf Präsenz an Feier-Hotspots, Vermittlung bei Konflikten sowie Kommunikationsmaßnahmen zur Aufklärung. Aufgrund der positiven Resonanz und erzielten Erfolge wird das Projekt nun um weitere drei Jahre verlängert – für ein friedlicheres und rücksichtsvolleres Nachtleben in der Stadt.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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