Großeinsatz im Main bei Würzburg nach Fehlalarm

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Philipp Heilgenthal

22. Juli 2025

Erstmals patrouillieren in diesem Jahr DLRG und BRK-Wasserwacht mit je einem Motorrettungsboot auf dem Main. Foto: Pascal Höfig
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DLRG und BRK-Wasserwacht mit Motorrettungsbooten auf dem Main. Foto: Pascal Höfig

Gestern Abend kam es aufgrund von Hinweisen per Notruf zu einer groß angelegten Suchaktion nach einer vermeintlich ertrinkenden Person auf dem Main im Würzburger Stadtgebiet, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt. Die Suche wurde noch am selben Tag ergebnislos abgebrochen.

Großeinsatz mit Hubschrauber

Am Zellerauer Mainabschnitt parallel zur Mainaustraße war ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei, der DLRG und der Feuerwehr im Einsatz. Mehrere Rettungsboote und sogar ein Hubschrauber waren unterwegs, die Schifffahrt wurde vorsorglich gesperrt. Hintergrund waren Mitteilungen über vermeintliche Hilferufe aus dem Bereich des Mainufers.

„Keine weiteren Hinweise auf mögliche Person im Main“

Erst vergangenen Samstag kam es in Winterhausen zu einem Großeinsatz wegen eines untergegangenen 17-Jährigen. Für ihn kam offenbar leider jede Hilfe zu spät. Womöglich gab es deshalb einerseits eine sensiblere Wahrnehmung für Badeunfälle seitens der Person, die die Polizei gerufen hat und andererseits eine erhöhte Alarmbereitschaft bei den Rettungskräften. In diesem Fall muss es sich jedoch offensichtlich um einen Fehlalarm gehandelt haben. „Abgesehen von den vermeintlichen Hilferufen gab es keine weiteren Hinweise auf eine mögliche Person im Main“, heißt es in einer späteren Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken. Nach knapp zweieinhalb Stunden brachen die Einsatzkräfte die Suche ab.

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