Das neue Mozartareal: Finden die Würzburger die Restaurierung gelungen?

Anzeige

Katrin Heß von Wichdorff

7. August 2025

Das Mozartareal in Würzburg wurde umfassend saniert, wobei die typischen architektonischen Elemente der 1950er Jahre vollständig erhalten blieben. Foto: Philipp Heilgenthal
IMG_9200

Das Mozartareal in Würzburg wurde umfassend saniert, wobei die typischen architektonischen Elemente der 1950er Jahre vollständig erhalten blieben. Foto: Philipp Heilgenthal

Nach mehreren Jahren Bauzeit wurde das denkmalgeschützte Mozartareal im Herbst 2024 wiedereröffnet. Wo früher Schülerinnen und Schüler des Mozart-Gymnasiums lernten, sind heute die Hochschule für Musik, die Sing- und Musikschule sowie das Mozartfest-Büro untergebracht. Auch Veranstaltungsräume für die Öffentlichkeit gehören jetzt dazu. Das Gebäudeensemble aus den 1950er-Jahren wurde umfassend modernisiert – mit dem Ziel, Geschichte zu bewahren und gleichzeitig neue Nutzungen zu ermöglichen.

Doch wie kommt das neue Mozartareal bei den Würzburgerinnen und Würzburgern an? Wir haben nachgefragt, was ihr von der Sanierung haltet – und viele von euch haben geantwortet. Hier kommt eine Auswahl der Stimmen aus dem Netz:

„Sehr gelungen“ – viele zeigen sich begeistert

  • „Sehr gelungen“, kommentiert Toni kurz und knapp – und bringt damit die Meinung vieler auf den Punkt.
  • Auch Janna ist begeistert: „Perfekt, schön geworden.“ Und ergänzt direkt einen kritischen Vergleich: „Im unteren Frauenland haben sie hingegen einige schöne alte Häuser für Neubau abgerissen.“
  • Martina freut sich, dass das Gebäude nicht einfach verschwunden ist: „Ich finde das gut – ist ja schon fast ein Kulturdenkmal – gehört zur Geschichte der Stadt.“
  • Eine ganz persönliche Verbindung hat Jutta: „Ich find’s schön, dass meine alte Schule erhalten und sinnvoll genutzt wird.“
  • Gerhard betont vor allem den historischen Wert: „Ich finde es sehr gut, dass dadurch etwas aus den 50ern erhalten wird und nicht schon wieder alles platt gemacht wurde.“
  • Juliane lobt nicht nur die Sanierung selbst, sondern denkt auch an die künftige Nutzung: „Ein Teil der Würzburger Stadtgeschichte und auf jeden Fall besser als jeder Glas- und Stahlpalast, der so gar nicht ins Stadtbild passt… Insofern: alles richtig gemacht. Und hier können so tolle Konzerte, Schulungen, Vorträge, Ausstellungen, Theater… stattfinden. Jetzt muss nur noch gebucht werden für mehr Kultur, Vielfalt, Austausch. Lasst uns das MOZ mit Leben füllen!“

Die Mozart-Schule bei ihrer Einweihung im Jahr 1957. Archiv: Stadt Würzburg

Kritik am langen Leerstand bleibt nicht aus

Nicht alle Kommentare fallen uneingeschränkt positiv aus. Mehrere Stimmen kritisieren den langen Leerstand und die vorherige Vernachlässigung des Gebäudes.

  • Carl schreibt: „Ich finde es sehr gut. Wenn man es nicht hätte so vergammeln lassen, wäre es auch nicht so teuer geworden.“
  • Peter äußert sich ähnlich: „Hätte die Stadt es nicht einfach besser pflegen können? … schlimm, erst alles vergammeln lassen und dann restauriert … wie alles in Würzburg…“

Mehr Infos zum Mozartareal: von der Schließung bis zur Wiedereröffnung

Insgesamt positives Fazit

Die meisten Rückmeldungen zeigen: Die Sanierung des Mozartareals wird grundsätzlich begrüßt – nicht nur wegen der neuen Nutzung, sondern auch, weil damit ein Stück Würzburger Geschichte erhalten bleibt. Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen zur jahrelangen Vernachlässigung des Gebäudes.

Ob das Mozartareal nun zu einem lebendigen Ort für Kultur, Bildung und Begegnung wird? Das liegt jetzt auch an der Stadt – und an allen, die das neue MOZ mit Leben füllen wollen.

Das sanierte Mozartareal. Foto: Thomas Obermeier

Das sanierte Mozartareal. Foto: Thomas Obermeier

Was denkst du?

Wie gefällt dir das sanierte Mozartareal? Nutzt du die neuen Räume bereits – oder läufst du noch immer mit gemischten Gefühlen daran vorbei? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare auf Facebook!

Banner2
Topmobile2